Freitag, 3. Juni 2016

Rundfahrt an der Westküste Madeiras entlang..von Fischerbooten, Bananenplantagen und hohen Klippen



Nachdem wir also schon eine kleine Wanderung unternommen und auch unseren Ort Funchal etwas kennen gelernt haben, wollten wir uns die Insel, vorwiegend Richtung Westküste etwas näher inspizieren. Also machten wir an diesem Tag eine Rundfahrt mit unserem Mietwagen und waren sehr gespannt was wir alles zu sehen bekommen.
Das Wetter war zwar leider trüb und bewölkt, aber immerhin war es trocken, also konnte es los gehen. 














Wir wollten aber noch weiterfahren, deshalb machten wir uns wieder auf den Weg



















Unser nächstes Ziel war der Aussichtspunkt Cabo Mirao. Hier gab es eine Glasplattform über einer Steilküste. Sehr spektakulär. Außerdem konnte man in der Nähe mit einer Gondel die Steilküste hinab fahren wenn man wollte. 
Wir begnügten uns zunächst mit der rießigen Glasaussichtsplatte. Das war auch schon aufregend, wenn man bedenkt, dass man da mal eben über 580 Metern über dem Meer auf einer Glasplatte steht..




Mein Traummann... <3
 


 






Es gibt hier auch ein kleines Café, das kam jetzt wie gerufen und wie es der Zufall will war sogar noch ein kleines Tischchen mit einem schönen Ausblick frei. Also gab es erst mal eine Kaffeepause mit Käsekuchen. Sehr lecker!


Wir hatten allerdings auch einen kleinen Beobachter. Ein Straßenhund (offensichtlich, denn er hatte weder ein Halsband noch gehörte er zu irgendjemandem dazu, außerdem kamen immer wieder unterschiedliche Hunde offensichtlich ohne Besitzer, die durch die Gegend liefen und dann wieder verschwunden waren) streunte hier umher und erbettelte sich Futter. Der war so lieb und total süß, man sah aber dass sein Gebiss dringend mal einen Tierarzt gebraucht hätte der Arme.. 



Ach am liebsten hätte ich ihn sofort eingepackt und mit nach Hause genommen, ich war wirklich kurz davor.. Ich konnte nicht anders und gab ihm ein kleines Stückchen vom Kuchen ab, er hat sich sehr gefreut hat nochmal kurz gekuckt und ist dann aber wieder weiter gezogen. Straßenhunde haben wir so viele gesehen, wirklich überall auf der Insel, am liebsten hätte ich sie alle mitgenommen, das wären aber locker mal 10 Hunde geworden die ich auf Anhieb mitnehmen wollte..

Nachdem wir den Ausblick hier noch ein wenig genossen haben, ging es aber auch schon wieder weiter Richtung Westen.












Unser nächster Stop war Calheta, hier gab es einen künstlich angelegten Sandstrand, eine Rarität auf Madeira. Madeira ist definitiv keine Badeinsel, so war es schon schön, mal einen Sandstrand zu sehen denn die meisten Orte am Meer an denen man auch ans Wasser rankommt, haben nur grobe Steine als "Strand" oder betonierte Liegeflächen direkt am Meer. Ansonsten ist ja viel Steil- und Felsküste so dass man gar nicht überall direkt ins Meer hinein kann. 
Hier wollten wir uns am Hafen mal etwas umsehen.






 

Der Hafen hier gefiel uns wirklich sehr! Es war ein so schöner kleiner überschaubarer Hafen mit netten Restaurants, Cafes und hübschen Booten. Außerdem trafen wir hier einen sehr netten Mann, der uns ein wenig über Bootsausflüge erzählte. Wir haben nämlich ursprünglich mal überlegt, eine Whale-Watchingtour zu buchen, da das in bisherigen Urlauben, wo das möglich war leider nie geklappt hat. Entweder war das Wetter zu schlecht oder wir hatten bei Rundreisen keine ausreichende Zeit mehr, weil die Boote zu spät am Tag fuhren.
In Funchal, wo unser Hotel ja war, wurden auch Whale-Watching-Touren angeboten aber die haben uns ehrlich gesagt eher abgeschreckt, es waren diese rießigen Massentourismusboote, bei denen auch die Kreuzfahrturlauber in Massen mitfuhren. Wir haben ein paar Boote gesehen, die waren jedes Mal so vollgestopft, dass wir dann jedes Mal doch kniffen, dort zu buchen. Außerdem war es um diese Jahreszeit auch nicht zu 100 % garantiert ob und welche Wale man sieht.
Hier in Calheta haben wir nun einen Anbieter gefunden, der uns erzählte dass sie mit nur kleinen Booten Delphin-Watching-Touren anboten, auf die Boote würden auch nur maximal 10 Personen passen und das machte uns schon sehr neugierig. Es war nun zwar eine reine Delfin-Beobachtungstour aber das war ja auch super, ich habe noch nie Delfine in freier Wildbahn gesehen. 
Da mein Mann am nächsten Tag Geburtstag hatte, entschlossen wir uns für den nächsten Tag spätvormittag eine Tour zu buchen und machten unsere Anzahlung. Darüber erzähle ich euch dann aber beim nächsten Mal ausführlichst, auch welcher Anbieter das war usw., weil ich den wirklich absolut 1000 % weiter empfehlen kann.


Weil es hier so viele nette Cafés gab, entschlossen wir uns ein Eis zu gönnen, das gehört ja wohl zum Urlaub dazu und ich muss sagen, das Eis war der Hammer! Der View auf die Boote natürlich als Topping obendrauf und mittlerweile kam sogar ab und zu mal ein Sonnenstrahl hindurch.






 Nachdem wir wieder mal einen Tunnel durchquert haben (Tunnels gibt es massig auf Madeira) waren wir in Paul do Mar, einem kleinen Küstenort.

















Weiter ging es jetzt zu einem richtig tollen Aussichtspunkt an der Westküste, also der westlichste Punkt der Insel sozusagen. Hier wurde es nochmal richtig bergig..










Auch das gibt es hier auf der Insel..

Und dann waren wir auch schon da, dem kleinen Ort Ponta do Pargo, dessen Leuchtturm den westlichsten Punkt der Insel markiert.. Unser Reiseführer verrät uns dass dies übrigens auch der höchstgelegene Leuchtturm Portugals ist. Der Leuchtturm mit der fantastischen Aussicht ist ca. 1,5 Kilometer außerhalb des Ortes Ponta do Pargo gelegen.


Es ist hier wirklich sehr sehr schön, die Aussicht ist so toll, die Klippen sind richtig hoch und man fühlt sich hier schon ein wenig besonders.




















video





Weiter ging es schweren Herzens, am liebsten wäre ich den ganzen Abend dort sitzen geblieben..
Über die Nordküste wollten wir dann noch ein Stückchen weiter fahren um dann mittig durch die Insel wieder in den Süden nach Funchal zu kommen. 

Das hier war die Route insgesamt, damit ihr eine grobe Vorstellung der Tagestour habt:


Da wir eh auf dem Weg waren wollten wir eigentlich noch nach Porto Moniz und uns den Ort ansehen. Dieser Ort liegt an der nordwestlichsten Inselspitze. Schon bei der Anfahrt hat man wieder richtig tolle Ausblicke.
Allerdings war es mittlerweile schon recht spät und wir irgendwie so gesättigt von den heutigen Eindrücken, dass wir gar nicht mehr in der Lage waren noch so viel mehr aufzunehmen. Einen kurzen Halt haben wir trotzdem gewagt weil wir neugierig auf die natürlichen Wasserbecken aus Lavagestein die es hier gibt. Also natürliche Schwimmbecken im Meer sozusagen. Die wollten wir unbedingt mal sehen.













Danach ging es aber dann auch schon weiter. 













Im Dunkeln kamen wir schließlich am Hotel an. An diesem Abend waren wir dann ziemlich müde und hatten keine Lust mehr uns was Außergewöhnliches zu Essen zu suchen so dass wir dann zu einem Chinesen gegangen sind der nicht allzu weit vom Hotel entfernt war.. Leider war es da nicht so besonders toll. Wir haben wirklich schon besser chinesisch gegessen. Was uns wunderte war allerdings, dass es hier jeden Abend wirklich voll war.



 Aber am nächsten Tag stand ja zum Geburtstag meines Mannes ein weiteres Highlight an, das lest ihr dann beim nächsten Mal J








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