Mittwoch, 1. Juni 2016

Madeira April 2016 - Anflug auf die Blumeninsel






Im April ging es für 1 Woche auf die wundervolle Insel Madeira. Die Blumeninsel“ wie sie sehr oft genannt wird ist eine Vulkaninsel mitten im Atlantik. Ein regelrechtes Wanderparadies, eine Insel die aber auch sonst noch viele schöne Dinge zu bieten hat!

Hier ein Reisebericht über unsere wunderschöne Woche auf Madeira

 
Ein Highlight im Urlaub war außerdem, dass wir beide unseren Geburtstag zu zweit auf Madeira gefeiert haben, wir haben nämlich nur 3 Tage auseinander. Und es war das erste Mal für mich dass ich an meinem Geburtstag nicht zuhause war. 

Spektakulär ist bereits der Anflug auf Madeira. Mit TAP ging es von München über Lissabon nach Funchal.



Der Flughafen auf Madeira hat eine besondere Geschichte hinter sich.. es ist ja eine Vulkaninsel, dementsprechend ist wirklich kaum eine größere Ebene vorhanden. So wurde zuerst nur per Wasserflugzeug angeflogen, später dann der kleine Flughafen auf der Nachbarinsel Porto Santo, von der aus dann mit einem Schiff nach Madeira übergesetzt wurde.
1964 wurde der jetzige Flughafen eröffnet. Die Lage war allerdings besonders, es gab nämlich nur eine sehr kurze Start- und Landebahndirekt (1800 m) vor einem steilen Berghang, auf der anderen Seite nur das Meer. Aufgrund der schwer berechenbaren Fallwinde gilt er als einer der schwierigsten Flughäfen Europas und Piloten benötigten früher besondere Lizenzen um den Flughafen hier anfliegen zu dürfen.
Irgendwann wurde der Flughafen dann erweitert. Die Start- und Landebahn wurde auf Betonstelzen im Meer verlängert, so dass nun auch größere Maschinen hier landen können. Die Start- und Landebahn wurde auf nun 2800 m erweitert.

Hier ein paar Bilder unseres Fluges nach Madeira am 20.04.2016 mit einer kurzen Zwischenlandung in Lissabon:

  
seht ihr auch das Herz? <3


kurzer Ausblick ins Cockpit
Unser Flugzeug München-Madeira.. kleiner Zwischenaufenthalt in Lissabon

weiter gehts...
Abflug in Lissabon.. mit Blick auf das Stadion... und das Meer :)



 

Das Essen bei TAP war jetzt nicht der Brecher, muss man ganz ehrlich sagen.. da lohnt es sich v.a. auf dem kurzen Flug von Lissabon nach Madeira einfach nur etwas zu trinken und sich notfalls kurz vorher am Flughafen etwas zu essen zu besorgen. Das Essen in Portugal ist so lecker, dass man einfach besser auf das Essen im Flugzeug verzichtet.. zumindest auf das Sandwich, das wirklich gar nicht geschmeckt hat.
Irgendwann konnten wir erste Blicke auf Madeira aus der Luft erhaschen.. wunderschön! Jetzt freuten wir uns richtig auf den Urlaub, denn das was man bereits vom Flugzeug aus sah, war einfach vielversprechend!






Und hier ein erster Blick auf die Start- und Landebahn.. dann wisst ihr auch warum es nicht ganz alltäglich ist hier anzufliegen. Das war wirklich ein toller Blick auf den Flughafen. Man kann hier richtig die Verlängerung auf den Betonstelzen sehen.. unglaublich dass man vorher hier auch schon angeflogen ist. Wir flogen einmal komplett am Flughafen entlang um dann in Richtung Berg ganz eng zu wenden und zu landen. Das war mal ein anderer Anflug als man bisher hatte, echt toll!
 


 
Als wir gelandet waren, parkten alle Flugzeuge nebeneinander und man stieg direkt aus um zum Gebäude zu laufen. Der Flughafen an sich erinnerte mich irgendwie sehr an den auf Langkawi in Malaysia, das sah dort irgendwie auch ähnlich aus.

Bei schönstem Wetter wurden wir von Madeira begrüßt, das war doch wirklich schön, hielt aber leider am nächsten Tag nicht an, soviel kann man schon mal sagen.
 

Am Flughafen fanden wir dann ziemlich schnell den Schalter von Europcar, bei denen wir unser Mietauto reserviert hatten.
Der Herr dort empfahl uns jedoch sofort, eine Kategorie höher zu buchen, da es auf der Insel wohl sehr steil bergauf ging überall und die von uns gebuchte Kategorie Benziner mit weniger PS wohl möglich aber ziemlich nervig sein könnte, weil man schnell an die Grenze kommt was Beschleunigung auf dem Berg anging..
Erst dachten wir er will eben mehr verdienen, entschieden uns dann aber doch für ein Upgrade, nicht nur deshalb, weil mein Mann ihn auch zu einem guten Angebot überzeugen konnte und waren dann aber sehr schnell froh, uns für eine höhere Klasse entschieden zu haben, da wir die Berge hier definitiv deutlich unterschätzt hatten im Vorfeld.

Denn selbst in Funchal, der Ort in dem unser Hotel war, hatte sehr viele steile Berge innerorts zu bieten, ohne wirklich sehr steil bergauf- oder bergab zu fahren kam man selten durch die Stadt.
Als wir unser Mietauto hatten ging es schon los und bereits auf den ersten Metern waren wir in die tolle reizvolle Landschaft und Umgebung der Insel verliebt. 






Unser Hotel haben wir dann einigermaßen zügig gefunden. Dort gibt es einen Parkplatz auf dem man umsonst parken kann der aber eigentlich immer ziemlich voll ist oder man kann einen Platz in der hoteleigenen Tiefgarage wählen, den man natürlich zahlen muss. Dafür bekommt man aber immer einen Parkplatz, das Auto steht sicher und kühl untergebracht und von der Tiefgarage aus gibt es direkten Zugang mit dem Aufzug ins Hotel.

Unser Zimmer hatten wir mit direktem Meerblick gebucht und das war auch wirklich wunderschön, aber seht selbst.. Die Anlage ist wirklich wunderschön, der Blick auf Pool und Meer einfach traumhaft! 



  
An diesem Tag hatten wir nichts weiter geplant, schließlich waren wir seit früh 4 Uhr auf den Beinen und hatten Urlaub, also entschieden wir uns erstmal den Pool zu inspizieren und es uns in der Sonne bequem zu machen.
Mir war es leider ein wenig zu frisch um in den Pool zu hüpfen aber in der Sonne liegen war auch sehr entspannt und mit dem Ausblick machte man definitiv nichts verkehrt!
Auch die Pool-Snackbar wurde gleich getestet, ein wenig Hunger hatten wir nun doch.






Abends machten wir uns auf den Weg Funchal zu erkunden. Das Hotel liegt etwas außerhalb aber wir wollten dennoch zu Fuß in den Ort laufen und dabei ein wenig vom Ort sehen und uns mal orientieren was es hier alles gab.
Der Weg war schon sehr lange aber es gab auch schönes zu sehen unterwegs, es war nur leider etwas windig an dem Abend. 










 
Am Hafen war es richtig toll, hier gab es auch einige schicke Restaurants und der Ausblick war auch sehr schön.







 
Hier kamen wir gleich ins Zentrum von Funchal, auch einen kleinen Park konnten wir durchqueren aber langsam war ich echt müde und vor allem hungrig!











Nach einigen Bergen auf und ab hatten wir uns unser Abendessen auch mehr als verdient.
In einer wundervollen Gasse fanden wir auch unser erstes Restaurant, wo wir uns innen einen schönen Platz suchten, denn es war jetzt abends doch schon etwas frischer geworden. Abends konnte man schon eine Jacke vertragen.
 
Hier - im Restaurant Espaco Funchal - in der Rua de Carreira - gab es sehr viele typische Spezialitäten, die man dann so stellten wir fest eigentlich in den meisten Restaurants fanden. Zwar gab es überall auch andere sehr feine Gerichte, aber diese typischen Speisen, die man auch im Reiseführer las oder im Internet vorher sah, wurden eigenltich überall angeboten und sahen auch überall wirklich sehr sehr lecker aus muss man sagen! Man hat also wirklich genügend Auswahl um essen zu gehen, da braucht man definitiv keine Sorge haben nichts zu finden.
Wir entschieden uns für einen Degenfisch mit Bananen und einer fruchtigen Maracujasoße, eines DER Gerichte die man auf Madeira probieren sollte! Der Degenfisch ist hier eine Spezialität die auch sehr empfehlenswert ist, er hat einfach so lecker geschmeckt dass wir ihn uns an einem anderen Abend sogar nochmal bestellt haben.
Als Aperitif ließen wir uns auch etwas mit Maracujalikör schmecken, Maracujas sind hier sehr typisch und so lecker! 



 











Der erste Abend war also wirklich sehr schön und wir fielen auch irgendwann müde ins Bett. Mit dem Taxi kommt man übrigens auch bequem wieder zum Hotel wir haben pro Abend für die 3 Kilometer zu unserem Hotel immer so um die 7 8 Euro insgesamt fürs Taxi gezahlt, je nachdem wie spät wir gefahren sind mal bisschen mehr, mal bisschen weniger. Die Taxifahrer sind hier auch sehr nett muss man sagen, sie haben uns sehr viel gezeigt und konnten uns immer gut weiterhelfen.

-Fortsetzung folgt-

Kommentare:

  1. Das sieht ja total schön aus. Du machst mich neidisch. Allerdings , wenn die Insel so bergig ist, ist sie wohl doch nicht so ganz meine ;-D

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  2. Ach das geht schon mit den Bergen, man kann ja Pausen machen ;) Und es gibt auch ab und an mal ebene Strecken :D Aber wenn Berg, dann Berg! Es ist wirklich eine wunderschöne Insel und grad du die so gerne und gute Bilder macht, wäre doch da schon alleine mit Fotografieren schon sehr ausgelastet! Die Natur dort ist wirklich einfach einmalig finde ich.

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