Samstag, 19. März 2016

Lobster, Super-Mond und mee(h)r.. unser erster Abend in Bar Harbor/Maine



Fortsetzung des Neuengland-Reiseberichtes... 

 In Bar Harbor angekommen checkten wir als erstes in unserem Hotel ein, dem „Atlantic Ocean Side“. Es ist am Rande von Bar Harbor gelegen aber traumhaft schön direkt am Meer.. Das Hotel können wir beide uneingeschränkt empfehlen. Bereits der erste Eindruck am Parkplatz war toll, unser Zimmer war ein Traum, v.a. der Blick auf das Meer. Das Zimmer war riesengroß und am Allerbesten ist wie gesagt der Ausblick. Das ist für mich Urlaub, da kann die Seele wunderbar erholen.


die kleine Treppe führte direkt zu unserem Zimmer (zweite Tür auf dem Bild) das Zimmer war echt super gelegen














 
Zuallererst versuchten wir uns einen ersten Überblick zu verschaffen, denn der nette Herr von der Rezeption hat uns kostenlos eine Karte für Bar Harbor mitgegeben.
Da es bereits spätnachmittag war und eh bald dunkel wurde,  blieben wir noch ein wenig hier und genossen auch unseren ersten Sonnenuntergang mit Meerblick, darauf hatte ich mich den ganzen Urlaub über schon gefreut.

 



 



Danach fuhren wir mit dem Auto zum Hafen hinunter, zum Laufen war das Hotel doch etwas zu weit außerhalb, aber das machte nichts, das wussten wir ja bereits als wir es gebucht hatten.
Der Hafen ist schon wunderschön in Bar Harbor. Ich muss sagen, in diesen Ort war ich von Anfang an verliebt, hier würde ich sehr gerne nochmal zurückkommen!
Mittlerweile war es schon etwas dunkel und der Mond ließ nicht lange auf sich warten. Der präsentierte sich heute von seiner besten Seite. Erst am nächsten Tag haben wir zufällig gelesen, dass diese Nacht der Super-Vollmond war, das hatten wir irgendwie unterwegs gar nicht so mitbekommen. Jetzt wussten wir auch, warum am Hafen so viele Leute mit Profikameras und Stativen eine Art Nachtlager aufschlugen und sich da für eine längere Nacht ähnlich wie bei einem Picknick niederließen. Der Mond färbte sich in dieser Nacht noch wohl richtig rot, das haben wir nicht gesehen, weil es erst nach Mitternacht so weit war aber wir aufgrund der Rundreise ja nicht die ganze Nacht durchmachten. Das machte uns aber nichts, wir fanden den Mond auch so schon wunderschön und hatten das Gefühl ihm nahe wie nie zuvor gewesen zu sein. 
 













Wir beschlossen dann ein wenig durch die Stadt zu bummeln um uns ein Restaurant zu suchen und ein paar erste Eindrücke von Bar Harbor zu bekommen. Es ist wirklich ein wundervoller Ort und es gibt so tolle Läden, Cafés, Restaurants, usw. dass es fast schade war dass wir gar nichtso viel Zeit hatten mal einen Tag nur im Ort durchzubummeln. Aber Bar Harbor hat so viel zu bieten, dass man sich locker eine ganze Woche nur hier aufhalten könnte. Es gibt Nationalparks, man kann wandern, die Natur genießen, man könnte Whale Watching machen, zu dem uns leider auch die Zeit fehlte. Man muss nämlich dazu sagen dass im Herbst natürlich die Boote nicht mehr so oft rausfahren wie beispielsweise im Sommer und man da ja doch auch ein wenig Zeit dafür einkalkulieren muss. Schade, aber man kann eben  nicht alles haben. Und man braucht schließlich einen Grund um nochmal wieder zu kommen.. wobei es hier wirklich viele Gründe dafür gibt!


















Irgendwann stießen wir auf dieses Restaurant hier und mir fiel sofort ein, dass ich das schon über Pinterest im Internet mal gesehen habe und auf meine „Neuengland-Pinnwand“ gepinnt hatte. Kennt ihr Pinterest? Eine super Seite, ich liebe sie seit vielen Jahren und grad bei der Hochzeitsvorbereitung war sie mir sooo eine Hilfe, ich hatte so viele Ideen, dass ich glatt noch eine Feier machen könnte ;)
Ich hatte das wie gesagt mal auf die Pinnwand gepackt, als ich mich über Neuengland informiert hatte aber das Restaurant schon fast wieder vergessen. Jetzt standen wir davor und für uns beide war klar: Hört sich genau richtig an für heute abend.

Es ging also ins „Route 66“













Dort ist es einfach toll, man kommt schon alleine bei der Einrichtung ins Staunen, es gäbe wahnsinnig viele und gute Cocktails (aber wir waren ja mit dem Auto da), tolle Burger und auch Lobster… leeecker, den wollten wir ja unbedingt probieren wenn wir in Neuengland sind, das ist hier ja sozusagen ein Nationalgericht und frischer als hier bekommt man ihn ja fast nicht.
Hier gibt es den Lobster auch zum Selbstzerlegen, aber das haben wir uns irgendwie nicht getraut,  also haben wir uns dazu entschieden einen fertig zubereiteten zu probieren, da wir ihn sowieso noch nie richtig gegessen haben.

Als Vorspeise wählten wir wieder eine New-England-Clam-Chowder, die wir in Boston in der Food-Hall schon mal probiert hatten und die uns so lecker geschmeckt hat.

Auch hier wurden wir wieder nicht enttäuscht, sondern im Gegenteil, die Suppe schmeckte so lecker, dass ich am liebsten noch eine Portion bestellt hätte.
Dazu gab es einen Cranberrysaft… leeecker, den habe ich im Urlaub dann ständig getrunken, schließlich sitzen die hier auch an der Quelle!


Dann kam der Lobster.. wir waren absolut begeistert. Der war soooo lecker, so zart, so schmackhaft, es gab eine gebackene Ofenkartoffel mit Sourcreme und amerikanischen Krautsalat dazu.

 
Es war wirklich ein Gedicht! Schade dass Neuengland so weit weg ist, ich würde alleine wegen dem Essen spontan wieder hinfliegen.. *seufz*
Wir sind dann wieder gemütlich zurück zum Hafen gelaufen wo ja unser Auto parkte und so war der erste Abend dann auch schon vorbei.






 
Ein wenig aufgeregt war ich schon vor dem nächsten Tag.. denn da geht es hoch hinaus… und ihr erfahrt auch was es mit dem kleinsten und dem größten Flugzeug im ursprünglichen Titel des Reiseberichts zu tun hat..

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