Donnerstag, 8. Dezember 2016

Kurztrip in die goldene Stadt - Prag Teil 1



Lange habe ich nichts hier geschrieben, genau genommen seit 2 Monaten.. nun, dies hat auch einen Grund, ich war - sagen wir mal so - etwas abgelenkt. Mit was kann ich noch nicht verraten aber es wird bestimmt auch ab und zu bald hier Thema werden ;) 
Bis dahin versuche ich nun aber wieder regelmäßiger hier zu schreiben, 2 Monate ist einfach viel zu lange! 
Als erstes hole ich auch flugs einen Kurz-Reise-Bericht nach. Die Reise geht nach.... 



Wart ihr schon einmal in Prag? Mittlerweile ist es schon wieder zwei Monate her dass wir die wundervolle Stadt zum ersten Mal besucht haben. Es war nicht nur unser erstes Mal in Prag sondern in Tschechien generell.. Komisch eigentlich, wenn man bedenkt dass wir nur eine Autostunde bis zur Grenze gebraucht haben.
Nun haben wir uns also mal in unser Nachbarland gewagt. Ich muss zugeben, dass ich anfangs etwas skeptisch Prag gegenüber stand aber nach ein paar Mal quer durchs WWW surfen konnte ich mir doch vorstellen mal einen Ausflug dorthin zu machen.
Da wir Anfang Oktober auch unseren 4. Hochzeitstag hatten und wir an unseren ersten 3 Hochzeitstagen es immer geschafft haben weg zu fahren wollten wir den  4. natürlich nicht auslassen. Solange wir zu zweit und ungebunden sind, will das schließlich ausgenutzt werden ;)
Also haben wir uns zwei Übernachtungen im Hotel Park Inn Prag gebucht und Mittwoch nachmittag sind wir dann losgefahren.

Abends kamen wir dann an (man fährt nicht einmal 3 Stunden mit dem Auto) und bezogen zuerst mal unser Hotelzimmer. Das Hotel war ganz gut, auch von der Lage her nicht schlecht und einen Parkplatz hatten wir in der Tiefgarage auch zum Glück.
Das Auto ließen wir dann die komplette Zeit über brav in der Garage, denn mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man wenn man ein,  zwei Kleinigkeiten beachtet mehr dazu später ganz gut durch den Urlaub.







Der erste Abend war leider schon verregnet und als wir los kamen war es auch schon dunkel, aber wir wollten uns zumindest einen ersten kleinen Überblick verschaffen und uns ein schönes Restaurant suchen.

Der Mann an der Rezeption allerdings war was die Infos zu den öffentlichen Verkehrsmitteln und ATMs usw anbelangte, nicht sehr fit..  er meinte nämlich dass es Automaten an den Trambahnstationen gab wo wir unser Ticket kaufen konnten und dass auch gleich ums Eck ein ATM stand.. dem war leider nicht so (nicht an jeder Tramstation war ein Ticketautomat und dort konnten wir z.T. auch nur bar zahlen), was dazu führte, dass wir zwar die Hinfahrt noch gut mit der Tram meisterten, denn bei genau dieser Station war ein Ticketautomat, aber leider nicht bei den anderen Stationen, so dass wir abends das ganze weite Stück aus der Altstadt heimliefen das war wirklich anstrengend!

Aber der Reihe nach.. einen ATM fanden wir ums Eck leider nicht, aber ein paar erste Euros konnten wir direkt im Hotel an einem Automaten in tschechische Kronen umtauschen, so dass wir zumindest unsere ersten Tramtickets für Fahrzeit 30 Minuten am Automat kaufen konnten.
Achtung, wichtig!! Die Automaten (zumindest die an denen wir versucht haben Tickets zu lösen) wechseln nicht!! Hier kann man wirklich nur passende Münzen einwerfen wenn man ein Ticket kaufen möchte. Andere Möglichkeiten, außer ein 24-Stundenticket im Hotel zu kaufen gab es für uns nachts nicht mehr. Es gibt erstens nicht an jeder Tram-Station einen Ticketautomat, zweitens wie gesagt nimmt dieser nur passend Münzen und an den Metro-Stationen hatten die Ticketschalter nicht mehr offen.
Es gibt außerdem folgende Tickets:

Ticket für Fahrzeit 30 Minuten
Ticket für Fahrzeit 90 Minuten
24 Stunden Ticket
36 Stunden Ticket 


Mein Tipp daher gleich zuallererst:  Im Hotel ein 24 Stunden Ticket kaufen. Dafür kann man dann wie der Name schon sagt 24 Stunden alle Trams und Metros uneingeschränkt in der Stadt nutzen und kommt so sehr gut klar und das völlig entspannt. Das 24 Stunden Ticket kostet 110 Kronen pro Person, das sind bei einem Umrechnungskurs wie wir ihn bei unserem ersten Geld abheben hatten (zw. 24 und 25 Euro)  so ungefähr 4,40 4,58 Euro wie gesagt für 24 Stunden, ich denke das ist echt völlig in Ordnung (wenn man bedenkt was ich sonst für München immer für eine Single-Tageskarte zahle usw.).

Einmal haben wir uns auch ein Taxi gegönnt, das hat von unserem Hotel bis zu einem Restaurant in der Nähe des Einkaufszentrums 149 Kronen für uns beide gekostet, das sind also bei o.g. Umrechnungskurs ebenfalls nur“ 5,96 6,20 Euro ungefähr.  Pro Person also grad mal 3 Euro.

Das zunächst mal zu den Verkehrsmitteln, vielleicht hilft das dem ein oder anderen ja mal.

Am ersten Abend haben wir uns mit der Tram (von unserem Hotel aus fuhr übrigens immer die Tram Nr. 17) Richtung Karlsbrücke gemacht. Da wir anfangs aber von der tschechischen Sprache und den ganzen neuen Begriffen usw. die wir gar nicht kannten (in der Tram stand nicht immer unbedingt alles auf englisch, anfangs hatten wir nämlich einen älteren Tramtyp, da war wirklich alles nur auf tschechisch angegeben)  etwas überrumpelt waren, sind wir einfach mal auf gut Glück aus der Tram raus und haben den Rest also an der Moldau entlang zu Fuß absolviert. Nun ja, so lernt man dann die Wege auch kennen und bekommt eine erste Orientierung ;)




Beim Karlstor angekommen war es dann ziemlich leicht in die Altstadt zum Rathaus zu finden. Man folge einfach den Touristenströmen ;)

Im Hotel hatten wir mit kurzer Internetrecherche bereits 2 3 potentielle Restaurants herausgesucht die uns heute abend mal interessieren würden und so machten wir uns auf die Suche nach dem Favoriten. Wir wollten traditionelle böhmische Küche probieren und hatten ein Restaurant im Visier, falls wir dieses finden sollten ;)

Der Weg dahin war jedenfalls auch schon sehr schön, so konnten wir das ein oder andere bereits entdecken und ein wenig in diese neue Stadt mal hinein schnuppern. 











Es war zunächst ein wenig komisch, die Sprache wirklich überhaupt nicht zu können und außer in den typischen Touristenrestuarants usw. wurde auch nicht unbedingt Englisch gesprochen (wir wollten einmal in einem Supermarkt etwas nachfragen keine Chance..).
Das Rathaus mit der berühmten goldenen Uhr hatten wir dann schnell gefunden, auch die Teynkirche dahinter mit den zwei Türmen kann man gar nicht verfehlen. Am Altstädter Ring (sozusagen der Marktplatz der Prager Altstadt) tummeln sich auch viele Restaurants und kleine Geschäfte, es gibt hier sehr viele Touristen und hier war eigentlich immerzu sehr reges Treiben.
Tagsüber stehen hier auch Pferdekutschen bereit, mehr dazu aber später.
 





Hinter dem Rathausturm sieht man dann auch auf die St.Nikolaus-Kirche.

Weiter ging es durch viele Gassen, an unzähligen Kneipen, Bars, Restaurants vorbei.
 
Irgendwann haben wir dann auch unser Restaurant gefunden. Das Restaurant u Sádlu in der Straße Klimentská“. Mit der Metro, haben wir hinterher festgestellt, wäre man auch ziemlich nah gekommen, nämlich zur Metro-Station Námesti republiky“ (dort ist auch das große Einkaufszentrum Palladium).




Das Restaurant war auf Mittelalter/Rittertum gemacht. Sehr urig eingerichtet und bereits der Eingang war sehr authentisch dazu gestaltet.
Wir haben uns sehr schnell für ein böhmisches Gulasch mit einer Knödelvariation entschieden.. das klang lecker und als wir es serviert bekamen staunten wir nicht schlecht.. es war super lecker!! Aber leider so viel, dass ich es nicht aufessen konnte.
Geschmacklich war es wirklich spitze!





Die Atmosphäre in dem Restaurant war sehr  angenehm und gemütlich. Gezahlt haben wir für das Gulasch wenn ich mich richtig erinnere glaube ich 295 Kronen, also umgerechnet so ungefähr 11 Euro, was bei der Portion mit alleine 200 g Gulaschfleisch völlig in Ordnung ist (noch dazu in einem solchen Lokal in einer großen internationalen Stadt). 

Nach dem Essen ging es weiter Richtung dem Platz Namesti Republiky, an dem sich u.a. auch das große Einkaufszentrum Palladium, ein großes Casino, das Hotel Kings Court und auch das Gemeinde- oder Repräsentationshaus (Obecni dum“, u.a. auch Sitz des Prager Symphonieorchesters)  und der Pulverturm befinden.












An vielen Geschäften, Cafes und Restaurants vorbei ging es dann zu Fuß zurück zum Hotel.. was ein wirklich große Strecke war.. aber wie anfangs schon erwähnt, kamen wir diese Nacht an kein Ubahn- oder Tram-Ticket mehr. Aber morgen wollten wir uns sofort eine 24 Stunden-Karte holen und somit waren wir den ganzen Tag versorgt.
Am nächsten Tag kamen wir erst etwas später früh los. Heute war unser 4. Hochzeitstag und wir wollten den Tag gemütlich angehen.
Das Frühstück im Hotel fiel somit aus, weil wir einfach zu spät dran waren, aber in einem Stadturlaub braucht man kein Hotel-Frühstück, denn da gab es unterwegs ja massig Auswahl.

Los ging es zu Fuß zur nächsten Tram-Haltestelle, die direkt an der Moldau lag.



  
Leider ging die Fahrt nicht lange, denn eine Tram vor uns hatte eine Panne, so dass die nachfolgenden leider alle stehen blieben und alle die Trams verlassen mussten.
So machten wir uns auf den Weg zur nahegelegenen Metrostation Karlovo namesti“ und fuhren von dort aus mit der Metro weiter. Dank 24 Stunden-Ticket alles total einfach, man kann ja überall ein- und aussteigen wie man möchte.





Wir fuhren zur Metrostation Mustek“ und gingen dann von dort zu Fuß weiter Richtung Rathausturm.








 
Unser Ziel war eigentlich der Starbucks beim Rathausturm, aber kurz vorher entdeckten wir ein sehr einladendes Cafe (La Torta).
Hier gab es eine riesengroße Auswahl an Waffeln, Crepes und verschiedenste Kuchen/Törtchen. Alles sah  sehr lecker aus so dass man sich anfangs gar nicht entscheiden konnte. Wir entschieden uns kurzfristig zu Crepes  als Frühstück. Die waren absolut lecker und das Cafe war sehr gemütlich. So konnte ein Hochzeitstag doch würdig beginnen.










Weiter ging es mit einem ersten Stop nochmal beim Rathausturm mit der astronomischen Apostel-Uhr. Diese wollten wir uns bei Tageslicht noch einmal ansehen.
Zu jeder vollen Stunde sollen hier u.a. die 12 Apostelfiguren hervortreten und ein besonderes Schauspiel  soll sich ereignen.









Allerdings wollten wir nicht bis zur nächsten vollen Stunde warten so dass wir weiter zogen.

Am großen Platz, dem Altstädter Ring waren u.a. auch verschiedene Straßenkünstler , die u.a. mit riesengroßen Seifenblasen auf sich aufmerksam machten.



Wir gingen weiter an einem kleinen grünen Park entlang, hier stehen auch die Pferdekutschen und warten auf neue Touristen. Hier gab es viele verschieden Buden mit lauter Leckereien, u.a. eine Art Schupfnudeln mit Wurst drin (so sah es für mich aus), vieles mit Fleisch, und auch süßen Spezialitäten. Eine davon haben wir bereits öfter bei unserem Bummel durch die Stadt gesehen und das sah soooo lecker aus. Es nennt sich Trdelnik, hat eine gerollte Form und wird über glühenden Holzkohlen auf sich drehenden Holzspießen gebacken.  Da werde ich aber später nochmal darauf zurück kommen denn wir waren noch satt von unserem Frühstück und wollten die Gegend weiter erkunden.












Also ging es weiter durch die Straße Parizska, eine luxuriöse Einkaufsmeile, die wohl deshalb auch so heißt, weil sie wirklich sehr an Paris erinnert. Die Häuser, die Luxusläden, einfach alles.






Die Straße geht durch das jüdische Viertel, hier gibt es nämlich auch einige Synagogen, und auch einen (oder mehrere) jüdischen Friedhof.
Irgendwann kamen wir dann zu einer Synagoge, nämlich der Altneusynagoge (tschechisch: Staronova Synagoga). Sie ist die einzige Synagoge dieses Alters in Europa, die noch als Gotteshaus dient. 







Wenn man von der Altneusynagoge die Gasse weiter hinunter läuft, kommt man zu einer weiteren Synagoge, der Klausen Synagoge. 


Wir sind dann wieder hinauf zur Parizska-Zeile und folgten weiter den Spuren Kafkas, an den hier im Viertel einige Gebäude erinnern, bis zu seinem Denkmal .





Hier in der Altstadt (Stare Mesto Praha) entdeckten wir nun einen tollen Bakeshop, den wir am Abend zuvor schon mal im Visier hatten, der Blick durch die großen Fenster lädt einfach automatisch zur Einkehr ein.
Hier gab es so viel leckeres Süßes zu bestaunen dass man schon fast nicht wusste für was man sich entscheiden sollte. Meine Wahl fiel aber- weil ich gar nicht viel Hunger sondern nur großen Appetit hatte, auf leckere Kekse in Kürbisform, mit Marmelade gefüllt. Ein kleiner süßer Happen für zwischendurch also leeecker!









Weiter ging es dann zum 65 Meter hohen Pulverturm. Hier wurde im 18. Jahrhundert tatsächlich Schießpulver gelagert. Gebaut wurde der Turm bereits 1475. Durch den Turm führte die damalige südliche Handlungsroute sowie auch die Krönungs- und Königszuge zur Burg.
 


Danach kommt man zum Platz der Republik (namesti republiky), hier war früher der Burggraben zwischen Neu- und Altstadt. Am Platz befinden sich, wie weiter oben schon mal erwähnt auch das Repräsentationshaus, ein großes Casino, ein Nobelhotel und auch ein großes Einkaufscenter, das Palladium. Auch viele Tramstationen und eine Metrostation befinden sich hier. 









Um uns ein wenig aufzuwärmen und auch mal ein wenig zu bummeln führte uns der Weg nun direkt ins Palladium. Das Palladium ist ein ziemlich großes und schickes Einkaufszentrum, in dem wohl jeder etwas finden dürfte, da sich hier nicht nur Nobelläden sondern eben sowohl solche als auch normale“ Läden befinden. Außerdem gab es sehr viele Cafes und sonstige Essensangebote.








Nachdem ich nun auch um eine große gefüllte Einkaufstüte reicher war ging es weiter, 

Wir überquerten eine große Brücke und genossen den Ausblick auf den Fluss und die Stadt. 







Bei einer nahegelegenen Tramstation sind wir dann in die nächste freie gestiegen und haben uns Richtung Karlstor fahren lassen.
Allerdings sind wir nicht direkt am Karlstor ausgestiegen sondern schon etwas vorher, nämlich beim Rudolfinum. Dieses ist Sitz der Tschechischen Philharmonie, außerdem finden dort Ausstellungen und Konzerte statt.



Vom Rudolfinum aus kann man nun auch die Moldau überqueren, nämlich über die Manes Brücke (manesuv most), die sich direkt neben der berühmteren Karlsbrücke über den Fluß wölbt. Überall liest man ja dass das Überqueren der Karlsbrücke DAS Must-Do in Prag ist, aber ich finde die Manes  Brücke hat ebenfalls ihren Reiz. Warum werdet ihr gleich sehen. Denn man hat einen hervorragenden Blick auf das Karlstor, die Karlsbrücke und vor allem auch auf den Hradschin, die Prager Burg. Und es ist deutlich weniger los als auf der Karlsbrücke, so dass man in Ruhe einfach mal die Aussicht genießen kann.


Direkt am Anfang entdeckten wir außerdem ein tolles exklusives Restaurant mit  tollem View auf die Moldau und die Burg, das für den Hochzeitstag gerade zu bestens geeignet gewesen wäre. Leider war für diesen Abend kein Platz mehr frei, als wir dort anfragten.. Naja, kein Wunder.. ;)  Aber das Restaurant wird definitiv für einen weiteren Pragbesuch vorgemerkt.




Am Ufer der Moldau konnten wir auch mehrere Brautpaare bewundern, die hier ihre Hochzeitsbilder machten. Das war doch definitiv mal eine tolle Kulisse dafür.






 








Nachdem wir auf der anderen Seite der Moldau waren, schlenderten wir durch den Stadtteil in Richtung Karlsbrücke (Kleinseite). 












Leider haben wir es nicht geschafft in dem Kurzurlaub diese Seite der Stadt genauer anzusehen, aber laut Reiseführer soll es auch hier einiges zu sehen geben. Grund genug, um mal wieder nach Prag zu kommen.
Irgendwann kamen wir an den Kleinseitner Ring, einen großen Platz (Malostranske Namesti). Auf den komme ich später nochmal zu sprechen, den haben wir uns nämlich am nächsten Tag etwas genauer angesehen.
Von dort aus kommt man dann in wenigen Gehminuten zur berühmten Karlsbrücke (Karluv Most), die wir dann natürlich auch stilecht zu Fuß überquert haben.
Hier erinnert mich auch wieder vieles an Paris, das Flair der Brücke, die vielen Straßenkünstler und Straßenkünstler, einfach wunderschön und es gibt vieles zu bestaunen und entdecken.
Leider hat es an dem Tag wirklich viel geregnet.. aber die Eindrücke waren dennoch richtig toll!










 











Nachdem wir die Karlsbrücke hinter uns gelassen hatten, bekamen wir doch etwas Hunger, wir hatten ja fast noch nichts gegessen. Also beschlossen wir zum Altstädter Ring zu laufen, wo wir am Mittag die süßen Leckereien entdeckt haben. Von der Karlsbrücke aus einfach der Straße weiterfolgen, kann man den großen Platz mit der goldenen Uhr eigentlich kaum verfehlen.

Wieder bei den Pferdekutschen angekommen fanden wir den Stand mit den Trdelnik, diese gerollten süßen Teigteile, die über den glühenden Kohlen gedreht auf dem Holzspieß gebacken wurden. Es gab sie auch gefüllt mit Eis, Sahne, Schokolade usw., aber wir wollten sie einfach so wie sie waren, schön gezuckert pur probieren.
Und was soll ich sagen, sie schmecken so lecker, das hatten wir uns jetzt aber auch verdient, wir waren ja den ganzen Tag zu Fuß unterwegs.



  
Hier übrigens mal ein kurzes Video von den drehenden Spießen

video

Auf dem Weg zur nächsten Tram kamen wir dann sogar noch am Cafe Kafka vorbei, Kafka hatten wir ja tagsüber im jüdischen Viertel immer wieder angetroffen“.


Mit der Tram ging es dann ins Hotel um uns etwas frisch zu machen denn wir wollten heute abend ja noch schick essen gehen. Mein Mann hatte einen Tisch bei einem Italiener reserviert. Das Restaurant hatten wir tagsüber als wir zum Pulverturm gelaufen sind, entdeckt und das sah so einladend aus, die Speisekarte die aushing hörte sich auch vielversprechend sein und somit wählten wir dieses Restaurant für unseren Hochzeitstag heute abend aus.

Dort angekommen bekamen wir zwar nicht einen extra Tisch der bestellt war, weil wir mitbekamen dass da bei einem anderen Paar ein kleiner Irrtum vorlag und sie sich so unseren Tisch ergaunerten ohne das aufzuklären aber im Nachhinein war der Tisch dann sogar noch viel schnuckeliger gelegen als der ursprünglich angedachte..
Das Essen war sehr lecker (wir bestellten Kürbissuppe als Vorspeise und dann Tagliatelle und Gnocchi) und wir genossen den Abend in vollen Zügen.
Das Ristorante Vabene in dem wir hier waren, können wir beide uneingeschränkt weiterempfehlen, der Service war sehr zuvorkommend , das Essen wirklich lecker und auch ein tolles Ambiente. 








Nach dem Essen gingen wir noch ein wenig durch die Stadt spazieren, genau das Richtige um ein wenig zu verdauen und genossen noch unseren letzten Abend.






-Fortsetzung folgt-