Sonntag, 22. November 2015

Mietwagen aus dem Automaten und Hexen zu Halloween.. unsere Fahrt nach Boston



Am nächsten Tag checkten wir schon wieder aus unserem tollen Hotel in New York City aus und machten uns mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wieder auf den Weg zum Flughafen. 

Tschüss, toller View, das muss man hier noch einmal festhalten, denn diesen Blick werden wir so schnell nicht mehr haben.. wenn man vom Empire State Building morgens begrüßt wird, ist das einfach etwas Einmaliges..


 

Bei der Pennstation angekommen mussten wir aber direkt einen kleinen Stop einlegen.. denn meine hungrigen Augen erspähten einen absolut bezaubernden Macarons-Stand… ich liebe diese Macarons.. Seit wir in Paris waren bin ich schier süchtig danach.
Also waren flugs welche gekauft, soviel  Zeit muss sein.. und sagt selbst, sehen die nicht zum Hineinbeißen aus?? So ein Frühstück ist doch auch mal was Feines..






Weiter gings zum Flughafen, dieses Mal fuhren wir Ubahn, was zwar ja wirklich günstiger war (tatsächlich nur 2,75 USD) aber auch länger dauerte. Mit dem Airtrain fuhren wir dann zum entsprechenden Halt wo sich die Mietwagenfirmen tummelten.. es ist gar nicht so einfach, das Alamo-Gebäude zu finden. Dieses befindet sich nämlich im besser beschilderten Hause von National Cars, das einfach Alamo mit bedient (ganz klein steht dann auch irgendwo ein Schild..).

nur ein kleiner Teil der Vermietstationen.. das Gelände für Car Rentals ist hier wirklich rießig

Blick vom Airtrain.. gleich neben den Car Rentals ein Teil des JFK-Flughafens

von der Airtrain-Station bei den Mietwägen sieht man sogar die Skyline von New York City - Manhattan..




Innen steht man dann vor einer lange Theke mit mehreren Mitarbeitern von National, aber wir werden nachdem wir „Alamo“ genannt haben, sehr nett an einen Automaten übergeben, an dem wir unsere Mietwagenbuchung wohl selbst abarbeiten sollen… Ok, so etwas haben wir auch noch nicht gesehen. Vor 5 Jahren an der Westküste gab es bei Alamo noch Mitarbeiter. Nun ja…



Der Automat war einigermaßen freundlich zu uns und nach einer kurzen Zeit haben wir auch das Prinzip verstanden, wie das hier so funktioniert. Nun denn, nach einer gefühlten Ewigkeit haben wir für meinen Mann, der Hauptmieter des Wagens war, sämtliche Daten eingegeben und gelangten nun zum Punkt „Mitfahrer“.. Das sind nicht die Personen, die mit drin sitzen, sondern die auch selbst das Auto mal fahren möchten und das möchte ich ja. Nachdem wir auch für mich sämtliche Daten eingegeben hatten (uff, auch das dauerte und dauerte) und wir uns nun endlich kurz vor dem Ziel wähnten, passiert es. Der Automat sagt uns, dass eine Buchung leider nicht abgeschlossen werden kann und wir uns an einen Mitarbeiter am Schalter wenden sollen.
Ach nein!! Wir haben so viel wertvolle Zeit wirklich nutzlos vergeudet und durften uns nun doch anstellen, denn mittlerweile (man muss dazu sagen als wir kamen , war nur ein Schalter von mehreren besetzt, alle anderen hätten Zeit gehabt) waren so viele Leute gekommen, dass wir uns nun auch noch anstellen durften.
Als wir endlich an der Reihe waren, war der Mitarbeiter nicht sehr begeistert, als er hörte dass wir eigentlich Alamo gebucht haben und der Automat nicht ging und er von National uns jetzt helfen muss. Nun denn, er war dann aber doch sehr schnell wieder entnervt und als er gesehen hat, dass wir aus Deutschland kommen war er auf einmal ganz lustig aufgelegt. Glück gehabt,  er scheint Deutsche zu mögen, jedenfalls hat er ein paar Mal so geredet und interessiert nachgefragt.
Endlich war irgendwann alles geklärt und wir bekamen unser Mietauto für die nächsten 2 Wochen.
Geworden ist es letztendlich ein KIA Soul. Erst waren wir etwas irritiert angesichts der Klasse die wir gebucht hatten aber das Auto war dann doch viel geräumiger als wir befürchtet hatten und hat uns beiden dann irgendwann auch ganz gut gefallen. Man hatte wirklich sehr bequem Platz und es ließ sich auch sehr schön fahren.



Ja, nun ging es los.. unser nächstes oder viel mehr unser eigentlich erstes Ziel unserer eigentlichen Rundreise lautete…..
  Boston!!
 


Bevor wir losfahren, fotografieren wir noch schnell den Kilometerstand. Schließlich wollen wir wissen, wie viele Kilometer wir dann am Schluss wirklich zurück gelegt haben.

Ein wenig ärgert es uns, dass wir wegen dem Automaten usw. so viel Zeit verloren haben dass es inzwischen Mittag ist bis wir loskommen. Eigentlich wollten wir vormittags noch losfahren. Aber irgendwie haben wir das gewaltig unterschätzt bis man von Manhattan aus hier raus kommt und welche Hürden man hier noch überwinden muss bis man endlich den Motor starten kann.
Aber jetzt ist es endlich soweit und die Fahrt kann beginnen.

Wir begeben uns also mitten ins Autogetümmel. Wahnsinn ist hier ein Verkehr. Hier und da fallen mal wieder Gebühren an, deren genaue Höhe ich euch dieses Mal leider nicht nennen kann, aber interessant wäre es mal zu erfahren, wie hoch die Tageseinnahmen an einer einzigen Mautstelle sind, denn ein Verkehr ist hier, das sieht nicht so aus, als würde es auch nur irgend jemand abschrecken Auto zu fahren, so viel ist hier los. An manchen Stellen fällt ein obligatorischer Dollar an, an einer Brücke zahlen wir immerhin 8 Dollar.






Während wir die Brücke überqueren bietet sich uns nochmal ein grandioser Blick auf Manhattan.. wahnsinn, das ist schon beeindruckend. Ein anständiges Foto bekommt man hier nicht hin aber vielleicht seht ihr trotz verschwommenem Bild so ein wenig was ich meine:











Nachdem wir New York City hinter uns gelassen haben freuen wir uns sehr auf alles was jetzt auf uns zu kommt, so genau können wir uns grad noch nicht vorstellen wie das wird und welche Überraschungen irgendwo lauern aber wir sind gut gelaunt und genießen es einfach.


Wir sind noch nicht allzu lange unterwegs und erreichen schon den ersten neuen Bundesstaat.. auf einem großen Schild steht: Connecticut welcomes you.. 



Hier ist alles noch ziemlich grün, ab und an sieht man mal ein wenig Gelb an den Bäumen aber wir erkennen schnell dass es für den Indian Summer hier noch viel zu früh ist. Aber naja, macht ja nichts, wir werden noch viel Schönes entdecken.
Außerdem ist es heute richtig warm, die Sonne scheint, der perfekte Auftakt für unseren Roadtrip!
Ein wenig aufpassen muss man hier beim Autofahren, denn erstens gelten ganz andere Geschwindigkeitsregelungen als bei uns, man ist deutlich langsamer auf Autobahnen unterwegs, aber das macht auch nichts. Wir haben ja Urlaub… und Zeit!
Außerdem überholen hier die Autofahrer wie sie wollen. Also nicht nur links, wie wir es gewohnt sind, sondern hier wird auch rechts überholt.

Nachdem unsere Mägen grad ziemlich knurren – außer einem Macaron haben wir ja noch nichts gegessen – biegen wir auf einen Rastplatz ab. Auch die sehen hier ganz anders aus als bei uns. Hier gibt es Fastfood on masse, das ist ja Wahnsinn. 

Da wir aber nun richtig Hunger haben entscheiden wir uns für ein Subwaysandwich, das wir dann draußen im Sonnenschein genießen. Leeeeecker!!





Was uns hier total positiv auffällt: An den Raststätten sind die Toiletten kostenfrei nutzbar. Erst sind wir skeptisch.. aber werden wieder positiv überrascht, sie sind nämlich sehr sauber! Das war dann übrigens auf allen Raststätten so! 

Frisch gestärkt geht es weiter auf der Interstate 95 Richtung Boston. Wir genießen die Fahrt sehr und hier habe ich einfach noch ein paar Eindrücke für euch.
  








Irgendwann erreichen wir den nächsten Bundesstaat, nämlich Massachusetts. Juhuuu, unser Ziel Boston rückt immer näher.
Auf einem Schild entdecken wir auf den ersten Blick die weiteren Gesetze. Jeder Bundesstaat hat ja auch eigene Gesetze. V.a. was den Verkehr angeht, wird hier sehr streng aufgepasst. Man sieht hier in der USA auch mal Schilder, dass Müllwerfen aus dem Fenster mit zwichen 500 und 1000 Dollar bestraft wird. So etwas könnte man bei uns eigentlich auch mal einführen.




Nachdem wir wieder einige Zeit unterwegs sind, fahren wir nochmal raus, weil wir ein Schild eines Supermarktes entdecken und uns ein wenig mit Getränken für unterwegs usw. eindecken wollen.
Als wir Richtung Supermarkt fahren erblicke ich aber einen Laden, der mein Herz sofort höher schlagen lässt, einen Halloweenstore!! Solche haben wir vor 5 Jahren an der Westküste schon ständig gesehen hatten aber entweder keine Zeit mehr reinzukucken oder waren vor der Öffnungszeit dort.
Aber der hatte geöffnet. Mein Mann erteilt mir schnell das OK, dass wir mal reinkucken können und ich freue mich wie ein kleines Kind.

 
Als wir reinkommen weiß ich gar nicht wohin zuerst. Wahnsinn, ist das toll. Überall Halloween.. Kostüme, Backartikel, Geschenkartikel, Gruselfiguren, bewegliche Figuren mit Stimme und Gruselmusik.. eben alles was das Halloweenherz begehrt.









Irgendwann entdecke ich es dann… Das MUSS ich haben!! Unbedingt! Meine Augen hängen an einem tollen Schild und schnell halte ich es in meinen Händen und hüpfe begeistert durch den Laden.



Ein Mitarbeiter spricht meinen Mann an ob alles in Ordnung sein oder ich etwas bestimmtes suche weil ich so durch die Gegend renne.. er muss lachen und erklärt dem Mann dass seine Frau grad ein Halloweenschild entdeckt hat und so begeistert davon ist.. der Mann kuckt mich ungläubig an und muss auch lachen und weist mich darauf hin dass ich mich ruhig weiter umsehen darf.
Nachdem wir noch ein paar Figuren ausprobiert haben zahlen wir schnell und suchen noch den Supermarkt gleich gegenüber auf, denn deswegen sind wir ja grad eben rausgefahren.

Beim Supermarkt bin ich schon wieder begeistert von den ganzen Kürbissen.. ich liebe Kürbisse und wenn es sie hier nicht geben soll.. wo bitte dann..






Von den Supermärkten waren wir ja vor 5 Jahren bei unserem ersten USA-Besuch schon ganz fasziniert.. wahnsinn was es da alles gibt und in welchen Dimensionen, sowohl was Packungsgröße als auch Vielfalt von Produkten anbelangt.
Hier mal nur ein erster Eindruck... von einem späteren Supermarktbesuch gibt es dann noch andere Bilder ;)





 
Nachdem wir uns mit einem kleinen Getränkeproviant für die nächsten Tage für unterwegs eingedeckt haben  (das ist ja das Praktische an der Rundreise, dass man das dann ganz bequem im Auto lassen kann) machen wir uns auf den weiteren Weg nach Boston.. wir sind nämlich bald da..


Und da geht es dann beim nächsten Mal weiter..

1 Kommentar:

  1. Die Macarons sehen echt lecker aus, schade dass die hier kaum zu bekommen sind.

    Echt ärgerlich, dass ihr so lange auf den Mietwagen warten musstet und erst verspätet losfahren konnten, aber zum Glück habt ihr Euer Tagesziel ja trotzdem noch geschafft.
    Die Supermärkte in USA sind ja echt riesig, und diese Verpackungsgrößen erst!

    Ich freue mich, dass der Bericht endlich weitergeht und bin gespannt auf die nächsten Teile :)

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