Samstag, 19. September 2015

Martinas Zwetschgenmus

Herbstzeit ist Zwetschgenmuszeit - hmmmmmm, wenn die Wohnung nach Zwetschgenmus und Zimt riecht... leeeeecker!



Im Herbst gibt es so viele schöne Dinge die einfach dazu gehören, mein Zwetschgenmus ist definitiv eines davon!

Vor fast genau drei Jahren gab es das Zwetschgenmus als Gastgeschenk bei unserer standesamtlichen Hochzeit. Es kam sehr gut an und passt einfach zu so viel Leckerem dazu, mein Favorit sind dazu Pfannkuchen oder noch besser leckere frisch gebackene Waffeln. 

Das Rezept teile ich natürlich wieder gerne mit euch. Aber eines gleich vorneweg: Zwetschgenmus braucht Zeit. Hier kommen weder Gelierzucker noch sonstige Helferchen dazu, daher dauert es ein paar Stunden bis es fertig gekocht ist. Aber ich verspreche euch, der Aufwand lohnt sich, die Zeit ist gut investiert, denn ihr werdet mit einer wohl duftenden Wohnung und dem besten Zwetschgenmus überhaupt belohnt!

(Achtung: Hier hatte ich nur eine kleine Menge - 4 kleine Gläser a 165 ml - gekocht, daher weichen die Angaben auf den Fotos ggf. mit der Zutatenliste ab!)


Zutaten:

3 kg Zwetschgen 
500 g Zucker
Zimtstangen (je nach Geschmack, ich habe eine kleine Packung für die kleinere gekocchte Menge genommen und es schmeckt wirklich gut nach Zimt)
1/2 Zitrone
kl. Prise Kardamom
kl. Prise Nelkenpulver


Zwetschgen waschen, entkernen und vierteln. Mit dem Zucker zusammen im Bräter vermischen und mindestens eine Stunde ziehen lassen, gerne auch länger, dann wird es noch flüssiger (z.B. über Nacht).





So sieht es nach einer Stunde Ziehzeit aus 



Die Zimtstangen und den Saft der halben Zitrone zugeben, alles ordentlich verrühren und das ganze nun ohne Deckel in den Backofen stellen. 







Den Backofen auf ca. 200 heizen und die Zwetschgen nun im Backofen erhitzen.  Nach ca. 1 Stunde auf 180 runterschalten, das kann aber von Ofen zu Ofen abweichen.
Nach ca. 1 Stunde das Nelkenpulver und Kardamom zugeben (das kann auch weggelassen werden, tut dem Geschmack keinen Abbruch, ich verwende wirklich nur eine kleine Prise von jedem).

Das Zwetschgenmuss immer wieder mal umrühren und beobachten. Je nach Ofen und je nach Fruchtsaft usw. dauert es ein paar Stunden bis das Mus fertig ist. Mein letztes hatte ich 4 Stunden im Ofen, es braucht seine Zeit um einzudicken.

Wer das Muss etwas grober ähnlich wie ein Kompott möchte (so mache ich es meistens) braucht nichts weiter zerkleinern oder zerdrücken, einfach nur regelmäßig umrühren und eindicken lassen. Wer es nicht stückig haben möchte, kann dann wenn es langsam eindickt mit dem Prürierstab die gewünschte Konsistenz erreichen.


Viel Spaß beim Zubereiten und lasst es euch schmecken!











 

Freitag, 18. September 2015

Märchenhochzeit - Episode 60 b - Fiiiinaaaaleeeee... Teil 2... Happy End mit einem Solo und vielen Freudentränen

Ein Umweg kommt selten allein.. über Stock und Stein zum langersehnten Happy End

Fiiiinaaaaleeeee... Teil 2... Happy End mit einem Solo und vielen Freudentränen

  

Nachdem jeder seinen Schnaps hatte, meinte meine Mama auf einmal: Martina, Stefan, kommt doch bitte noch einmal ganz kurz mit, ich habe noch eine Überraschung für euch..

Mein Mann und ich sahen uns ganz ungläubig an, denn wir hatten jetzt wirklich nicht mehr damit gerechnet dass wir nochmal eine Überraschung bekommen.. wir waren jetzt nur noch sprachlos und neugierig was das nun noch sein sollte.

Wir standen also im Saal und sahen, dass sie einen großen Koffer holte.. das gibt’s doch nicht, denn ich wusste nun ganz genau was da drin war, nämlich ihr Akkordeon.. was kam denn jetzt? Meine Mama kann wirklich super Akkordeon spielen und ich hörte ihr da sehr gerne zu früher hatte sie öfter mal gespielt aber seit jeder woanders wohnte, ist das doch ziemlich selten geworden, dass man da mal zusammen sitzt.
Sie packte ihr Akkordeon aus und langsam dämmerte uns was sie vor hatte..
 
Sie wandte sich uns zu und meinte: An eurer standesamtlichen Hochzeit habe ich es euch versprochen.. und das halte ich nun auch.. seid ein wenig nachsichtig, wenn es evtl. nicht immer ganz sicher klappt es ist ja schon spät aber ich gebe mein Bestes und hier ist dieses Lied also nur für euch..

Dazu die kurze Erklärung: Als wir am 06.10.2012 unsere standesamtliche Hochzeit gefeiert haben, lief abends dann die Anlage und CDs, wir waren ja nur als engste Familie zusammengesessen.. die Stimmung war sehr gut und es kamen alle möglichen Lieder.. nachdem jeder schon ein wenig Wein, Bier usw. getrunken hatte kam dann von Hubert von Goisern das Lied: Brenna tuats guat… wir waren alle ziemlich gut drauf und sangen so weit möglich mit und meine Mutter drehte sich auf einmal zu uns und meinte: Weißt du was? Wenn ihr irgendwann mal noch eure kirchliche Hochzeit nachholt, dann spiele ich dir das auf dem Akkordeon!!
Wir haben gelacht und gemeint: Das hat jetzt jeder gehört!!

Danach haben wir immer gewitzelt, dass sie dann aber ihr Versprechen einlösen muss und ob sie denn schon fleißig übt..
Irgendwann haben wir es aber wirklich vergessen und überhaupt nicht mehr drüber nachgedacht.

JA, und jetzt saß sie da mit ihrem Akkordeon auf dem Stuhl und haute in die Tasten.. 





Sie spielte tatsächlich Brenna tuats guat und zwar so super, dass alle mitklatschten und total begeistert waren! Unsere Band stimmte dann sogar noch spontan mit ihren Instrumenten mit ein und so spielten sie das Lied in einer absoluten Special Instrumental Version (also ohne Gesang, der aber absolut nicht gefehlt hat weil das so super gespielt wurde dass jeder wirklich mitgewippt und mit geklatscht hat) - und zwar nur für uns!

Wir waren total begeistert und den tollen Applaus hatte sie sich dann auch wirklich mehr als verdient. Ich war so stolz auf meine Mutter, sie hat unglaublich gut gespielt, sie hat das absolut drauf, kann super mehrstimmig spielen, sie kann damit absolut unterhalten!! Für uns war das der absolut perfekte Abschluss für diesen tollen Abend, es hätte nicht besser sein können!

Vielen Dank auch nochmal an den Waidler Wahnsinn, die meine Mama so spontan mit ihren Instrumenten begleitet haben und ihr somit glaube ich auch wirklich eine große Ehre erwiesen habt.

Danke liebe Mama für diese Überraschung, du warst der absolute Wahninn und ich bin unheimlich stolz darauf deine Tochter zu sein!!

So langsam war es dann leider auch Zeit, sich auch von den restlichen Gästen zu verabschieden und dabei sind tatsächlich nochmal ein paar Tränchen geflossen, weil sich manche so lieb bedankt haben für den tollen Abend und auch meine Jana blieb tatsächlich bis zum Schluss, wahnsinn!

Danke danke danke danke Jana nochmal, dass du extra den weiten Weg hierher gefahren bist um einfach mal nur zu unsrer kirchlichen Trauung vorbei zu kommen! Du bist echt der Hammer! Vielen Dank dass du noch mit zur Feier gekommen bist, ich habe mich so sehr gefreut dich mal wieder zu sehen und vor allem diesen Tag mit dir feiern zu dürfen! Es war mir eine absolute Ehre dich abends noch als Gast dabei zu haben!

Bei unserer Familie wollen wir uns auch noch einmal ganz arg bedanken, meine Schwiegereltern haben uns toll unterstützt, meine Mama und ihr Lebensgefährte, meine Schwestern jeweils mit Partnern und Kindern, meine Oma, meine Minitante mit ihrem Mann und ihren Kids, ihr alle habt dazu beigetragen dass wir unsere Traumhochzeit feiern durften!! Ohne euch wäre der Tag nicht zu dem geworden, der er für uns war, vielen herzlichen Dank für alles!

An unsere Brautkinder ein rießengroßes Dankeschön, ihr habt das soooooo toll gemacht!!

Auch unsere Blumenfee hat wirklich grandioses geleistet, vielen lieben Dank nochmal für die Geduld, die tollen Ideen, deine Kreativität und einfach deine ganze Hilfe und Unterstützung schon in der Vorbereitungszeit!

Auch den Reitermädels zusammen mit den Kutsche-Aktiven sowie der Feuerwehr wollen wir ganz herzlich danke sagen für euer Engagement bei der Kirche!
Weitere gute Seelen haben uns an diesem Tag begleitet, nämlich auch unsere Sänger in der Kirche (http://www.justtaketwo.de/) und auch unsere Tortenfee http://www.cakeboutique.de/.

Auch unser Fotograf war der Beste, den wir uns hätten wünschen können. Er war schon bei den Vorgesprächen immer sehr sympathisch, absolut flexibel, hatte immer beruhigende Worte wenn mit mir die Brauthormone durchgingen, war sehr offen und hat unseren Tag in perfekten Bildern - nicht zuletzt durch seinen vollsten teils waghalsigen Körpereinsatz - festgehalten. Die Fotos sind das was für uns bleiben, er hat es geschafft unsere Emotionen richtig und vollständig in Bildern für die Ewigkeit einzufangen.

Alle kann ich ausnahmslos weiterempfehlen und sind auch bei uns fest vorgemerkt, sollte mal wieder  eine Feier bei uns anstehen. Auch unser Gasthaus war einfach super, das Essen war super lecker, der Service einwandfrei und auch der Umgang bereits im Vorfeld immer nett und unkompliziert.




Nachdem wir nun noch ein paar Dinge abgeklärt hatten (für den nächsten Tag mit dem Gasthaus) haben wir uns noch bei unserer tollen Band verabschiedet, noch ein Schlückchen mit ihnen getrunknen und sind dann auch irgendwann endlich ins Auto gestiegen. Ich glaube es war ca dreiviertel drei Uhr morgens, bis wir heimgefahren sind und wir waren nun beide auch echt geschafft.

Zuhause angekommen sind wir gemeinsam hoch in die Wohnung (das über die Schwelle tragen habe ich meinem Mann ersprart, das hat er nach dem Standesamt schon brav erledigt) und als wir in der Wohnung waren, konnten wir irgendwie gar nicht so recht glauben, dass der ganze Tag wirklich so schnell vorbei gezogen war!

Wir haben dann noch kurz zu zweit angestoßen und versucht, ein paar Eindrücke zu ordnen und sacken zu lassen. Teilweise waren wir einfach sprachlos, weil wir gar nicht begreifen konnten, was an diesem Tag so alles passiert ist.
An schlafen war jedenfalls noch nicht zu denken, dazu waren wir viel zu geflasht und viel zu glücklich.

An dieser Stelle schließen wir dann ganz leise die Türe.. hier möchte ich den Hochzeitsbericht nun auch für den Hochzeitstag zumindest offiziell beenden, denn der Rest ist nur für uns beide bestimmt. ;)

Wir haben auf jeden Fall unsere Traumhochzeit gefeiert! Was unsere Gäste, unsere Familien alles für uns vorbereitet hatten, war einfach Wahnsinn, wir haben damit im Leben nicht gerechnet.

Am nächsten Tag bekamen wir beide von meiner Schwester den Zugang zu der besagten geheimen Facebookgruppe, die seit über einem Jahr überlegt, Ideen gesammelt, sich ausgetauscht, geplant und vorbereitet hatte.
Als ich mich da durchscrollte, liefen mir teilweise die Tränen über das Gesicht, weil ich so gerührt war. Oftmals mussten wir auch ganz schön lachen, was da hinter unserem Rücken alles überlegt wurde. Der Wahnsinn!!
Nachdem wir nachmittags noch zum Aufräumen ins Gasthaus gefahren sind, haben wir noch ein kleines Abschlussfoto gemacht. Das musste einfach sein und kam auch gleich in die besagte FB-Gruppe als kleines erstes Dankeschön.
 


Unser Gästebuchbild konnten wir nun auch endlich vollständig bewundern, die Unterschriften der Gäste machen es zu einem vollkommenen Einzelstück, das uns immer an diesen besonderen Tag erinnern wird. Ist es nicht wunderschön geworden? Selbstverständlich bekommt es einen Ehrenplatz im Wohnzimmer! :)


Abends haben wir uns nochmal Hochzeitsessen schmecken lassen, das ich an diesem Tag nun endlich auch in vollen Zügen genießen konnte und da wir das an der Hochzeit selbst ja vergessen hatten, haben wir beide noch jeweils einen Glückskeks geknackt..



Mit den Worten aus den Keksen verabschiede ich mich mit dem Bericht, sage nochmal von Herzen DANKE an alle und behalte den Tag als einen der schönsten meines Lebens in meinem Herzen..





 

 

Donnerstag, 17. September 2015

Märchenhochzeit - Episode 60 ... Finaaaaleee.. Teil 1... last dance and party on



Was ich noch ganz vergessen hatte zu erzählen waren die tollen Gästebuchfotos! Diese können wir im Gästebuch eben neben die jeweiligen Einträge kleben (was wir auch unbedingt demnächst noch tun müssen.. *räusper*) und haben so immer eine tolle Erinnerung! Mein Schwager konnte einen tollen Hezrbilderrahmen organisieren, der schon ein paar andere Hochzeiten miterlebt hat, den die Gäste halten konnten und so sind ganz schöne Fotos entstanden.
Wie das hier z.B:



Die Band drehte nun richtig auf und aus den klassischen Standardtänzen wie Discofox usw wurde reiner Freestyle.. wir haben getanzt und sind gehüpft zu Liedern wie Summer of 69, Westerland, Songs von ACDC usw. Es war absolute Spitzenstimmung und auch solche, die sich vorher vor dem Tanzen gedrück habe, habe ich einfach auf die Tanzfläche geholt. Zu meiner Begeisterung hat es ihnen dann auch so gut gefallen, die Musikauswahl war auch wirklich spitze, so dass sie ziemlich bis zum Schluss mit auf der Tanzfläche geblieben sind!
 
Es war bereits Mitternacht vorbei und steuerte auf 1 Uhr zu, es war also langsam Zeit für unseren letzten offiziellen Tanz. Die Band holte nochmal alle Gäste, die noch anwesend waren, zu uns auf die Tanzfläche vor und diese bildeten wieder einen Kreis um uns.
Die ersten Töne erklangen, ich bekam Gänsehaut, denn es wurde wieder eines unserer Lieder, das uns bereits von Anfang an durch die Hochzeit begleitet hat und bereits im Standesamt und auch in der Kirche gesungen wurde, gespielt.

Weilst a Herz hast wie a Bergwerk...



Das Lied war soooo schön, aber wir merkten, dass wir nun nicht mehr ganz so astrein unseren Takt hielten als beim Eröffnungslied, aber das war uns egal. Es war trotzdem wunderschön und wir haben einfach nur das Lied und den Moment genossen. Ein paar Wackler bei den Schritten hier und da, macht aber gar nichts.. es war einfach nur romantisch und der Wirt war so nett und hat auch das Licht so schön runter gedämmt, so dass eine richtige kuschelige Atmosphäre entstand und wir einfach nur uns im Arm haltend zur Musik hin und her geschwebt sind..

Weilst a Herz hast wie a Bergwerk.. weilst der Wahnsinn bist für mi.. steh i auf di...



Nachdem das Lied vorbei war, hat die Band einen Abschluss des offiziellen Teiles eingeläutet aber auch gleichzeitig darauf hingewiesen, dass wir als Brautpaar zwar nun offiziell raus gespielt werden aber es anschließend noch eine Zugaberunde und Verlängerung gibt und alle eingeladen sind ungezwungen und locker mit uns weiterzufeiern.

Die Gäste stellten sich als Schlange jeweils gegenüber auf Richtung Ausgang des Saales und bildeten mit den Armen einen Tunnel für uns. Nun spielte die Band weiter und wir tanzten zur Musik im Tunnel aus dem Saal hinaus, die Gäste hingen sich wie eine Polonäse nach und nach an uns dran (der Tunnel löste sich so wieder auf) und wir tanzten aus dem Saal hinaus, drehten eine Runde durch die Wirtsstube um dann in der Polonäse vom anderen Eingang wieder in den Saal zu kommen. Damit hatten die Musiker nicht gerechnet (hier haben wir sie mal überrascht) was zu weiterer guten Stimmung geführt hat. Nachdem wir wieder im Saal waren, ging es fetzig weiter mit der Musik.
Natürlich nutzten nun einige Gäste den offiziellen Abschluss als Zeitpunkt sich zu verabschieden. Schließlich hatten viele von ihnen mittlerweile müde und/oder eingeschlafene Kinder dabei. Wir bedankten uns herzlich bei jedem Einzelnen und verteilten bei dieser Gelegenheit gleich noch ein paar Kuchenpakete.

Ein harter Kern blieb noch bei uns und aufgrund weiterer super genialer Musik unserer Band war mit ca. 10 – 12 tanzwütigen Gästen durchgehend die Tanzfläche „besetzt“.
Wir rockten was das Zeug hielt und als das Lied „Knocking on Heavens Door“ erklang, hielt es einer unserer Gäste nicht mehr aus und mischte sich unter die Musiker. Er eroberte das Mikrofon und sang aus voller Leidenschaft das Lied. Alle waren total begeistert, weil damit keiner gerechnet hatte und er den Song wirklich hammermäßig zum Besten gab! Es gab kein Halten mehr und nahezu jeder sang nun mit.

Weiter ging es mit tollen Partysongs und keiner der noch verbliebenen Gäste denkte dran, aufzuhören.




Irgendwann hörte man von der Band: Einen haben wir noch... nach dem Ende des Liedes.. keiner wollte aufhören zu tanzen: Einer geht noch.. das zog sich bestimmt noch eine halbe Stunde so hin und keiner wollte aufhören zu tanzen.
Allerdings war es nun trotzdem langsam an der Zeit ein Ende zu finden und die Band spielte uns gekonnt an die Bar, wo wir noch eine Runde Schnaps für alle ausgegeben haben.

Unsere Band war einfach spitze. An dieser Stelle muss ich wirklich ein dickes Lob an sie aussprechen..

Lieber Waidler Wahnsinn, euer Name ist absolut Programm, ihr seid einfach der Wahnsinn, eure Musik ist super, ihr seid cool drauf, mit euch kann man einfach Spaß und Gaudi ohne Ende haben! Ohne euch wäre unsere Hochzeitsfeier nie zu DER Feier geworden, die Stimmung war super, die Musik war super, ihr habt perfekt durch den Abend geführt, an den richtigen Stellen moderiert, wir hätten uns keine bessere Band für unsere Hochzeit wünschen können als euch und allen anderen die hier vielleicht mal reinkucken kann ich nur sagen: Wir empfehlen sie wirklich zu 1000 Prozent weiter!
Wen es interessiert, sie haben natürlich auch eine Homepage, klickt einfach auf www.waidler-wahnsinn.de.
Wenn irgendwann wieder ein Fest bei uns ansteht, dann melden wir uns, ihr wart echt spitze!!


So... und wer jetzt denkt, dass dieser gigantische und wundervolle Abend zu Ende war, der irrt, denn es stand auf einmal noch eine Überraschung an, mit der wirklich keiner mehr gerechnet hat.. aber das erzähle ich euch dann beim nächsten Mal ;)

Mittwoch, 16. September 2015

Märchenhochzeit - Episode 59 ..Aschenbrödel.. mal anders



Ein weiteres Highlight folgte auch bald schon, denn plötzlich versammelten sich meine Schwestern, ihre Männer, meine Mama und ihr Lebensgefährte und mein Neffe sowie meine Nichte vorne und spannten ein großes Laken, hinter dem sich alle versteckten.

Meine große Schwester war der Erzähler und teilte mit, dass es heute keine Premiere gibt, denn das wäre nun ein Stück, dass vor zweieinhalb Jahren schonmal uns zu Ehren gespielt wurde, nämlich auf unserer standesamtlichen Hochzeit. Wir waren damals aber beide so begeistert und hatten wirklich Tränen gelacht, so dass wir damals sagten: Oh, macht ihr das später bei der großen Feier nochmal??Wir hätten aber niemals damit gerechnet, dass sie es tatsächlich noch einmal aufführen würden. Somit wussten wir beide jetzt was kam aber unsere Gäste, bis auf die engste Familie, die beim Standesamt dabei war, kannten es noch gar nicht.

Das Stück hieß: Aschenbrödel mal anders..

Es ist ein total lustiger Sketch, in dem die Darsteller immer wenn sie an der Reihe waren aufstanden und über das Laken kuckten um ihren Text zu sagen und sich danach sofort wieder hinsetzten.
Das Aschenbrödel war sehr begnügsam und sagte meist nur in einem resignierten Ton sehr langsam betont: Ok.. (was auch heute noch zu ziemlichem Gelächter innerhalb der Familie führt, sobald einer Ok sagt.. dann kuckt derjenige immer, und sagt nochmal betont resigniert: OK)
Dann gab es noch den Prinzen der immer ganz betont, egal um was es ging, sagte: Ich bin sooooo schöööööön.
Die beiden hässlichen Schwestern die von meinem Schwager und meinem evtl. zukünftigen Schwager gespielt wurden (was natürlich zu sehr viel Gelächter geführt hatte, weil sie lustige Perücken aufhatten und die Stimme mädchenhaft verstellt haben).
Außerdem gab es noch die gute Fee, gespielt von meiner kleinen Schwester, die dem Aschenbrödel durch ihren Zauberstab („....ding“) immer half.




Das Stück war einfach super und wer sich mal ein Bild davon machen will, kann hier ein ähnliches Video ansehen, das ich auf Youtube dazu gefunden habe, damit ihr eine Vorstellung davon habt, wie das abläuft).


Die Stimmung war auf jeden Fall super denn alle hatten gelacht und geklatscht!

Nachdem noch ein wenig getanzt und gefeiert wurde war es bereits Zeit für unseren Mitternachtsimbiss. Den haben wir bewusst schon um ca. 23 Uhr angesetzt, da wir ja viele Familien mit Kindern dabei hatten und nicht wussten, ab wann diese dann aufbrechen würden.

Es gab Brotzeitplatten mit einer großen Auswahl an Wurst, Käse, Lachs, Tomate Mozzarella usw. und Salate mit Brot und Brötchen, also für jeden Hunger etwas dabei.



Auch hier konnte ich wieder nicht viel essen. Ich habe mir einen Löffel voll Wurstsalat und ein halbes Brot geholt und habe es nicht geschafft.. keine Ahnung, ich kann sonst echt reinhauen aber an dem Tag ging einfach gar nichts. Ich war so zufrieden und mit Liebe und Glückshormonen vollgepumpt, dass mein Magen einfach streikte und ich keinerlei Hunger hatte, was echt schade war denn auch dieses Essen war wieder sehr lecker (das was ich probiert hatte schmeckte hervorragend und von den anderen Gästen haben wir auch wieder nur Positives gehört).