Samstag, 29. August 2015

Märchenhochzeit... Episode 49 - Das ist nicht der Weg zur Location.. Abenteuer eines Stunt-Fotografen..



Also ab ins Brauto und laaangsam losgefahren. Weit kamen wir nicht, vielleicht ungefähr 2 oder 3 Meter, denn da kam schon die erste Hürde.. wie wir vorausgeahnt hatten, waren ein paar Kids aus dem Dorf mit ihren Fahrrädern hergekommen und hatten uns angehalten und mit einem Seil den Weg versperrt.. Brav zahlten wir unsere Auslöse und durften durch.. nach hinten aus dem Auto rausblickend stellten wir fest, dass die Kids ihr Taschengeld ein wenig aufstockten und noch weitere Autos anhielten.. Naja, so ist das eben bei uns ;)




Verdutzt waren wir über unseren Fotografen.. der instruierte nämlich den Freund meiner Schwester spontan, sein Auto zu fahren und er selbst war auf den Beifahrersitz geklettert und durch sein Dachfenster durchgeklettert mit dem Oberkörper, so dass er halb aus dem Auto rausragte und so uns vor sich aus dem fahrenden Auto heraus fotografierte.. nicht nur das, auch die Kolonne fotografierte er.. 
Wir hatten unseren Foto im Auto dabei und da ein paar Bilder gemacht, denn das haben wir auch noch nicht gesehen..




Wir waren wirklich baff, unser Fotograf hatte heute schon mehrmals vollen Körpereinsatz gezeigt. Erst in der Eremitage, als er sich mitten auf den Boden legte in der Wiese, um zu fotografieren, dann auf der Leiter um uns den Traum vom Gruppenfoto auch ohne Treppe o.ä. zu ermöglichen und jetzt das.. wir hatten eindeutig die richtige Wahl mit ihm getroffen..


Aber zurück zur Kolonne.. hier ein paar erste Eindrücke. Hier waren es noch nicht so viele Autos, denn bis alle vom Parkplatz weg kamen, dauerte das etwas.










So nach und nach kamen die Gäste in der Kolonne an und spätestens als wir durch unser Dorf durchfuhren hatten alle angeschlossen.. ich weiß nicht genau wie viele Autos es waren aber mindestens über 20 Autos die uns insgesamt folgten.. Antennenschleifen hatten wir ca. 40 Stück vorbereitet, aber mehr als die Hälfte war auf jeden Fall in voller Fahrt im Einsatz.



Unser Fotograf war wirklich verrückt.. er zeigte vollen Einsatz, brachte den Freund meiner Schwester manchmal etwas zum Schwitzen, da er aus bestimmten Positionen fotografieren wollten, die eine sichere Fahrweise voraussetzten und dabei sind aber wirklich tolle Kolonnenfotos entstanden.



Ganz viel Kleid vor mir im Auto... das Bild hat ausnahmsweise mein Mann während der Brauto-Fahrt gemacht ;)






Hier sieht man übrigens auch unseren Blumenschmuck nochmal ganz toll. Das Herz habe ich mir absolut gewünscht und ich hätte nie gedacht dass es sooooooo wunderschön wird! 





Nachdem wir nicht mehr weit zum Gasthaus hatten, ist unser Fotograf dann von der Bundesstraße runter gefahren und ich dachte, oh, fährt er jetzt doch schon nach Hause, weil wir ja wussten dass er noch einen Termin abends hatte (hat er uns erzählt) und er ja eh schon viel länger als ausgemacht bei uns dabei war. Aber ein wenig komisch fanden wir es schon, weil es ja zum Gasthaus eigentlich nur noch ein paar Minuten waren und wir eigentlich dachten dass er sich dann kurz verabschiedet.


Als mein Schwager auf einmal auch den Blinker setzte und scheinbar ebenfalls von der Bundesstraße runter wollte.. 
Mein Mann und ich sahen uns ein wenig verdutzt an und ich meinte so: Äh, M., wir fahren zum Gasthaus, da kannst du doch gleich weiter fahren..

M. kuckte nur kurz durch den Rückspiegel zu uns und nickte und fuhr aber weiter wie von ihm geplant, nämlich weiterhin rechts blinkend und rechts auf die Abfahrt.

Mein Mann meinte dann auch zu ihm: Äh, wir fahren doch zum Gasthaus, fahr doch einfach weiter auf der Bundesstr. da geht es doch viel schneller.


Keine Reaktion… Mein Mann und ich meinten dann zusammen: M., das ist nicht der Weg zur Location!


M. kuckte kurz und erwiderte sofort, dass unser Fotograf ihn angewiesen habe, ihm dort zu folgen, da er durch die Dörfer zum Gasthaus fahren möchte um noch ein paar Fotos von unterwegs zu machen..

Mein Mann und ich waren jetzt schon etwas sehr verwundert, weil wir uns dachten, welche Fotos er denn noch machen möchte, wir haben doch schon einige Kolonnenfotos.. aber gut, wir wissen beide, dass unser Fotograf so seine eigenen Vorstellungen hat und waren kurz irritiert aber ja eh machtlos und waren gespannt, welche Bilder er denn noch machen wollte.. also fuhren wir von der Bundesstr. runter und fuhren auf der Landstr. Weiter entlang.





Nach kurzer Zeit bremste M. auf einmal ab und wir kuckten und entdeckten meine Blumenfee auf der Straße die uns anhielt.. 


Was war denn jetzt los? Wieso steht sie da jetzt und hält uns an?


Fortsetzung folgt...  


 Fotos: Profifotos H. Pastyrik, Pegnitz ; privat

Donnerstag, 27. August 2015

Märchenhochzeit - Episode 48.. Wasser Marsch!



Um welche Aufgabe es ging, war uns dann gaaanz schnell klar..


Wir mussten beide zusammen mit einer Kübelspritze ein brennendes Haus löschen. Das war auch total lustig. Und das Haus brannte wirklich wie Zunder. Natürlich muss Braut da kurz ihren Strauß abgeben um alle vor der drohenden Gefahr zu retten.. dabei entstand auch so ein cooles Bild..




Ich fand das total cool, denn ich hatte so ein Ding noch nie in der Hand und habe noch nie in meinem Leben mit einem Schlauch einen Brand gelöscht, von daher war das einfach mal spannend für mich.

Mein Mann pumpte und pumpte und ich fragte mich anfangs warum kein Wasser kam als plötzlich der Schlauch von der Pumpe abging, weil er nicht richtig drauf war und der Druck den Schlauch runtergepresst hat. War auch ganz schön lustig. Als der Schlauch wieder drauf steckte, gings los, Wasser Marsch!!

Und seht mal die Flammen an!!







Mit gemeinsamer Kraft haben wir es geschafft und das brennende Häuschen gelöscht, begleitet von belustigten Gesichtern unserer Gäste.. Kurz vorher haben sich die Mädels mit den Großpferden verabschiedet (die Pferde mögen brennende Häuser nicht so gerne) und so lichtete sich auch die Menschenmenge langsam ein wenig. 

Wir mussten jetzt aber unbedingt mal zu den Ponies, denn dorthin hatten wir es vor lauter Aufregung noch gar nicht geschafft.. ach die waren einfach zu goldig und ich so glücklich dass sie da waren! Natürlich hatte es auch Zottel wieder auf meinen Brautstrauß abgesehen aber wir konnten diesen gut verteidigen. R., die Zottel führte passte super auf und hatte zusammen mit M., die Struppie hatte, alles bestens unter Kontrolle.
Hier sind nochmal ein paar schöne Fotos entstanden, über die ich auch sehr glücklich bin.







Langsam wurde es Zeit, alle Gäste zum Gruppenfoto zusammenzutrommeln. Die Ponies durften auch nochmal mit drauf.
Da wir keine Möglichkeit hatten uns auf einer Treppe o.ä. aufzustellen und der Fotograf daher etwas erhöht stehen musste, kam unser Mesner zu Hilfe und bot eine Leiter an.. diese war so wackelig, dass ich echt Angst hatte unserem Fotograf passiert etwas weil er stürzt. Aber er hat das super gemeistert, weil sich eine unserer Gäste nämlich sofort angeboten hat, die Leiter zu stützen. Seeehr nett und ihr haben wir nun auch die tollen Gruppenfotos mit zu verdanken!


Erst gab es ein paar Testfotos, dann geordnete Gruppenfotos und dann durften alle nochmal ihre Freude kundtun wobei auch noch ein paar lustige Gruppenbilder entstanden.









Wir wollten nun noch unbedingt ein Foto zusammen mit den Brautkindern und mit beiden Eltern haben. Die Gäste begaben sich zwischenzeitlich schon langsam zu ihren Autos und wir beschlossen zuerst die Kids zu fotografieren, damit die endgültig „aus der Pflicht“ sind.

Der Kleine hatte anfangs keine Lust und sehr ernst gekuckt. Aber man kann sich nicht vorstellen, wie sehr sich auf einmal so viele Erwachsene bemühen ihn zum Lachen zu bringen und so wurde er dermaßen angefeuert, dass auch wir nicht anders als lachen konnten, so dass wirklich ein paar schöne Aufnahmen von uns entstanden sind.






Danach machten wir noch ein Foto mit den Eltern zusammen. Auch das war uns sehr wichtig.



Eigentlich wollte ich auch noch ein Foto mit meinen Schwestern aber irgendwie haben plöztlich alle zum Aufbruch gedrängelt und wir wollten auch langsam los und somit ist das irgendwie total in Vergessenheit geraten.. Aaaaber: was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste: es wartete noch eine weitere Überraschung auf uns, von der wir natürlich nicht den leisesten Hauch einer Ahnung hatten und bei der dann sogar noch ein Schwestern-Foto entstanden ist.. So machten wir uns allmählich und nichtsahnend auf den Weg zum Brauto. Meine Schwester hat in der Zwischenzeit die Antennenschleifen verteilt und alle warteten nun darauf, dass wir losfuhren. 

Unser Fotograf meinte auf einmal zu uns, dass er unsere Kolonne noch auf den Weg zum Gasthaus begleiten werde und instruierte uns, dass wir doch ab und zu mal aus dem Fenster winken sollten und er unterwegs ein paar Aufnahmen macht. Ok, dachten wir, das ist ja nett von ihm, dass er uns noch bis dorthin begleitet, denn eigentlich war abgemacht, dass dann nach dem Aufhalten bei der Kirche Schluss wäre und haben uns total gefreut, dass er sich spontan noch angeboten hatte, mitzukommen. Dass auch das mit anderen abgesprochen war, die noch etwas ganz Großes für uns vorgesehen hatten, das wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht..


Fortsetzung folgt.. 

 Fotos: Profifotos H. Pastyrik, Pegnitz ; privat

Dienstag, 25. August 2015

Märchenhochzeit - Episode 47 - Löschwasser für das Brautpaar.. und nochmal Pferde



Nachdem alle gratuliert haben, durften wir zum Feuerwehrspalier schreiten, auch dort bekamen wir nochmal unzählige Glückwünsche und auch ein offizielles „Löschwasser“ für uns überreicht. Wir haben uns wirklich sehr gefreut. 


Dabei ist auch das Foto entstanden, das dann in die Zeitung kam.


 - die Glückwünsche und das "Löschwasser" für das frisch vermählte Ehepaar:





Hier muss ich noch erwähnen, dass für die Zeitung unser ehemaliger Bürgermeister zusammen mit seiner Frau vorbei kam, die beide eben auch für die Zeitung berichten/fotografieren. Er hat uns damals – da war er noch Bürgermeister – im Standesamt getraut und das war so wunderschön. Er hat es super gemacht und absolut wundervolle Worte bei unserer Trauung gefunden. Dass er jetzt die Bilder für die Zeitung gemacht hat, hat uns wirklich sehr geehrt.

Er hat uns natürlich auch gratuliert und meinte: „Martina, Stefan, vor ziemlich genau 2 ½ Jahren habe ich euch als erster im Standesamt gratuliert und euch getraut. Natürlich werde ich euch heute auch nochmal gratulieren und euch für die weitere Zukunft alles Gute wünschen.“ Das war wirklich sehr schön und wir haben uns sehr darüber gefreut.


Hier bei der Feuerwehr waren nun auch einige von unserem Dorf gekommen um uns zu gratulieren, wahnsinn, ich hätte niemals gedacht dass so viele Menschen hierher kommen wegen uns. Wir waren beide total beeindruckt und wirklich überglücklich.

Nachdem wir nun wirklich mit allen geredet hatten konnte ich es nicht mehr länger aushalten und musste unbedingt zu den Pferden. Ich habe mich so sehr gefreut dass ich an unserem Hochzeitstag auch noch Pferde streicheln darf. Herrlich!!

Alle waren so wundervoll hergerichtet, die Reiterinnen in schwarz-weiß, die Pferde eingeflochten, es war ein wirklich wunderbares Bild und wir hatten hier wirklich ganz viel Spaß, v.a. weil es jedes Pferd mindestens einmal auf meinen Brautstrauß abgesehen hatte..








Ich war so festgewurzelt bei den Pferden, dass wir überhaupt nicht mitbekamen, dass ja schon eine Aufgabe auf uns wartete.. Irgendwann kam der Kommandant nämlich zu uns und meinte, er möchte ja nicht unhöflich sein und uns unterbrechen aber auf uns wartet noch eine gaaanz dringende Aufgabe..

Was genau das war, das erfahrt ihr beim nächsten Mal.. ;)


Fotos: Profifotos H. Pastyrik, Pegnitz ; privat

Montag, 24. August 2015

Märchenhochzeit.. Episode 46 - eine Pferdehochzeit und ein Überraschungsgast



Wir schritten also langsam die Kirchenbänke entlang an unseren Gästen vorbei Richtung Ausgang. Uns strahlten aus den Bankreihen jede Menge lachender Gesichter entgegen, alle strahlten uns an und wir waren total euphorisch, aber auch erleichtert, dass wir die Trauung so wundervoll hinter uns gebracht haben und gleichzeitig nervös weil wir keine Ahnung hatten, was der Pfarrer meinte und ob er wohl wusste was uns erwartete.





Als wir kurz vor dem Ausgang der Kirche waren, stockte mir der Atem..  das kann doch nicht wahr sein, ich konnte gar nicht mehr weiterlaufen und konnte den Moment überhaupt nicht fassen. Ich drehte mich wieder um und lief zwei Schritte zurück in die Kirche, weil ich total fassungslos war und musste einfach losheulen. Ich konnte weder irgendwas sehen noch irgendwas wahrnehmen sondern drehte mich einfach zu meinem Mann um der mich gleich in den Arm nahm und da kullerten die Tränen.. Ich konnte es nicht mehr zurückhalten. Mein Mann war auch total baff und meinte so: Das gibt es ja gar nicht, das ist ja der Hammer..


Als ich mich ein wenig beruhigt hatte, gingen wir weiter.. die ganzen Gäste hatten sich hinter uns gestaut und auch der Pfarrer sah mich ein wenig besorgt an, denn wir waren ja immernoch in der Kirche und ich konnte einfach nicht rausgehen im ersten Moment, das war zuviel für mich.


Als wir also am Kirchenausgang waren, mussten wir erstmal wieder mitten in der Tür stehen bleiben, weil ich nun wirklich alles sah, wer da stand und war total baff.. 




Ich hatte mich nicht getäuscht. Das Wiehern hatte ich wirklich gehört und nun standen da tatsächlich 2 Großpferde und 2 Minishetlandponies.. Und das waren nicht irgendwelche Pferde.. zu allererst hatte ich die beiden Ponies entdeckt die standen genau vor dem Eingang. Das waren nämlich Struppie und Zottel (der zufällig auch am selben Tag und im selben Jahr geboren war wie mein über alles geliebter Pascal) die beiden Ponies, die meiner Schwester gehörten und mein Patenkind und mein Neffe als Kind geritten sind. Sie stehen folglich im selben Stall wie mein Pascal und ich hatte immer geträumt davon dass die mal bei der Hochzeit dabei wären, aber war mir absolut sicher, dass das eh nicht klappt, weil ja meine beiden Schwestern auf der Hochzeit dabei waren und wir gar keinen Pferdehänger hatten.


Hier Eindrücke für euch, ich war mit meinen Nerven im ersten Moment völlig am Ende, aber die Tränen die da kamen, waren absolute Freudentränen, Tränen des Glücks. Ich kann in Worten ehrlich gesagt nicht beschreiben wie es mir in diesem Moment ging. Denn als wir bereits draußen waren ging es nochmal los und ich musste noch einmal richtig losheulen. Ein paar Bilder sind von dem Moment während der Kommunion, als sie sich langsam aufgestellt hatten, weil da alle so schön drauf sind ohne den ganzen Trubel der dann später herrschte..











Auch mein Mann war völlig hin und weg. Obwohl ja ich eigentlich der Pferdemensch bin, hat er sich rießig gefreut und war selbst auch sehr gerührt.


Jetzt wusste ich auch warum meine Blumenfee nicht in die Kirche kommen konnte. Sie kenne ich ja seit Ewigkeiten vom Reiten (schon seit über 20 Jahren, ich bin auch eine zeitlang wirklich sehr gerne ihr Pferd geritten als ich selbst noch keines hatte) und sie war wohl von Anfang an mit involviert, uns hier an der Kirche eine Pferdeüberraschung zu organisieren. Sie stand nun in schwarz-weiß wie es sich feierlich gehört Spalier. Im Nachhinein hatte ich erfahren dass es bereits seit über einem Jahr eine FB-Gruppe extra dafür gab, die meine Schwestern und meine Mutter ins Leben gerufen hatten, auch meine Minitante war involviert und einige ehemaliger Reitschüler, Reiterfreundinnen,  ehemalige Bekannte, ich konnte das gar nicht glauben. 


Die anderen beiden Pferde gehörten ehemaligen Reitschülern und auch da war ich total baff. Ich war ja über 10 Jahre Jugendwart in unserem ehemaligen Reitverein und habe auch einige Jahre Reitunterricht gegeben aber leider hat sich das alles irgendwann total zerschlagen.

Dass die heute wirklich extra mit Pferd hierher kamen, obwohl wir uns in der Vergangenheit so selten gesehen haben, hat mich total überrascht und damit habe ich im Leben nicht gerechnet..


Auf der anderen Seite stand die Freiwillige Feuerwehr Spalier. Auch darüber haben wir uns so sehr gefreut, aber da gibt es später noch etwas zu berichten. Ihr dürft gespannt sein.

Es waren doch einige gekommen und wir wussten gar nicht wo wir zuerst hingehen sollten denn auch dass sie uns Spalier standen, hat uns sehr gerührt und wir haben uns sehr geehrt gefühlt. Ich habe mir ja immer schon erträumt dass es eine Hochzeit mit vielen Emotionen und sehr romantisch wird und wir einfach mit vielen Leuten feiern können. Aber was uns da vor der Kirche erwartete, damit hatten wir im Leben nicht gerechnet.

Ich hatte zwar immer wieder mal erwähnt, dass es schon schön wäre, wenn irgendwo zumindest ein Pferd wäre habe das aber komplett abgehakt, da ich ja wusste, dass das eigentlich unmöglich ist und ich von niemandem verlangen kann extra wegen uns so einen Aufwand zu betreiben. Das was uns hier erwartet hat, hat jedoch alle Erwartungen bei weitem überstiegen.


Über das ganze Gesicht grinsend stand bei dem Pferdespalier auch tatsächlich meine Jana und jetzt hatte ich wirklich realisiert, dass sie tatsächlich extra hergefahren war um mich zu überraschen.



Nachdem wir uns von den ersten Eindrücken ein wenig gefangen hatten, kamen auch schon die ersten Gäste um uns zu gratulieren und so begann der Gratulationsmarathon.

Auch hier sind wieder einige Freudentränen geflossen, denn jetzt fiel der ganze Druck, die ganze Anspannung ab und die ganzen Eindrücke umwimmelten einen in dem Moment nur noch. Die Zeit flog irgendwie rasend schnell an einem vorbei und man war gar nicht mehr fähig, alles so richtig in dem Moment aufzunehmen.

Gefreut hat es mich übrigens rießig (das haben wir aber erst als wir die Bilder geholt haben entdeckt) dass unser Fotograf von jedem einzelnen Gast ein Bild gemacht hat, während sie uns gratuliert haben. Hier muss ich nochmal sagen, dass wir mit unserer Fotografenwahl wirklich mehr als glücklich sind. Uns waren von vornherein die Bilder der Trauung und der Momente nach der Trauung mit den Gästen am Wichtigsten sowie natürlich das Paarshooting.. und auch da hat er nicht nur 100 % sondern unserer Meinung nach 1000 % abgeliefert.














Wir haben uns über jeden Einzelnen der uns an diesem Tag beglückwünscht, gedrückt oder einfach nur angelächelt hat, wirklich sehr gefreut und ich glaube das sieht man auch auf den Bildern.

Und irgendwann kam auch meine Jana… sie muss ich wirklich hervorheben, denn ich kann es immernoch nicht glauben dass sie gekommen ist.. 








Fortsetzung folgt...