Sonntag, 27. Dezember 2015

Happy Birthday...

Heute ist ein Geburtstag! Und ich habe gar nicht dran gedacht... 

Dabei habe ich genau vor einem Jahr meinen kleinen Blog ins Leben gerufen und meinen ersten Beitrag geschrieben... unglaublich oder? 

Wahnsinn, das war ja erstmal nur ein kleiner Versuch und ein vorsichtiges Vortasten aber ich liebe meinen Blog und im ersten Jahr ist der Kleine doch ganz gut angelaufen, oder? 

Insgesamt 6686 Aufrufe hatte er schon, waaaaahnsinn! :) Aus Nah und Fern wurde hier schon drauf geklickt, obwohl ich ihn nicht mal richtig öffentlich mache. 

Hier mal ein kleiner Auszug aus der Statistik... ich bin ganz geflasht, denn damit hätte ich gar nicht gerechnet, weil ich den Blog ja eigentlich nur für mich begonnen habe..










Vielen Dank an Alle, die hier gerne mal reinkucken.. ich würde mich freuen wenn ihr weiterhin hier bleibt und ab und zu mal vorbei spitzelt... 

Hier zur Erinnerung noch einmal mein erster Blogeintrag...
 http://frau-h-schreibt-auf.blogspot.de/2014/12/ein-blog-entsteht.html

Auf das nächste Jahr!




Granatapfel-Zimt-Torte mit Schokoboden

Na, habt ihr die Weihnachtsfeiertage alle gut überstanden? Ich habe für den zweiten Weihnachtsfeiertag ein neues Rezept ausprobiert, nämlich eine Torte mit Granatapfelkernen.. hat ja auch viel besser zu dem herrlichen frühlingshaften Wetter gepasst, war irgendwie so herrlich exotisch! :)
Das Rezept habe ich aus dem Sweet Paul Magazin, das ab und zu mal den Weg in meinen Einkaufswagen findet oder mir mein Schatz auch mal mitbringt. 

Die Torte scheint gut angekommen zu sein, denn ich habe es nicht einmal geschafft, ein Foto von einem der Stückchen zu machen, so schnell war der Teller leer. Daher habe ich nur ein Foto, welches ich nachts nachdem ich mit dem Backen fertig war, noch schnell mit dem Handy gemacht habe.. aber das spricht wohl für die Torte. Und nachdem sie geschmeckt hat, werde ich sie wohl irgendwann mal wieder machen und dann könnte vielleicht auch ein Foto dabei herausspringen.. Falls sie jemand nachbacken möchte, darf er auch gerne ein Foto machen und zeigen ;)

Hier zum Rezept:


Zutaten:

Für den Teig:
3 Eier
1 Prise Salz
125 g Puderzucker
60 g Mehl
60 g Speisestärke
1/2 TL Backpulver
35 g Kakaopulver

Für die Füllung:
1 - 2 Granatäpfel (je nach Geschmack, wie viele Granatapfelkerne man auf dem Kuchenboden haben möchte)
1/2 Zitrone (Saft)
5 EL Zucker
5 EL Grenadine
300 g Doppelrahmfrischkäse
1 EL Zimt
1 EL Kakaopulver
2 Becher Sahne


Zubereitung:

Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform am Boden mit Backpapier auslegen, am Rand ein wenig einfetten.

Die Eier trennen, Eiweiß mit Salz steif schlagen und kalt stellen. 
Eigelb, 3 EL lauwarmes Wasser und Puderzucker schaumig schlagen.

Mehl, Speisestärke, Backpulver und Kakaopulver vermischen und unter die Eimasse vermengen.

Den Eischnee vorsichtig unter die Masse heben, bis ein luftiger Teig entstanden ist (es sollten wirklich Luftbläschen entstehen).

Diesen in die vorbereitete Springform geben. im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen.
Stäbchenprobe machen, in der Form auskühlen lassen.

Für die Füllung die Granatäpfel halbieren und die Kerne auslösen. den Saft (nicht sehr viel) dabei auffangen. Ein paar Granatapfelkerne habe ich noch zerdrückt damit ein wenig mehr Saft herauskommt (je nach Geschmack kann man auch 2 Granatäpfel nehmen, je nachdem wie sehr man Granatapfel pur mag. Aus dem Ursprungsrezept waren 2 Granatäpfel vorgesehen, allerdings habe ich dann nur die Hälfte für die Torte verwendet da es uns sonst zu viel geworden wäre, ich würde daher nächstes Mal evtl. nur einen Granatapfel verwenden oder den Rest für den nächsten Tag fürs Müsli verwenden ;)).

Granatapfelsaft, Zitronensaft und 1 EL Zucker in einem Topf aufkochen. Ca. 5 Minuten bei großer Hitze kochen, bis die Flüssigkeit fast vollständig verkocht ist (sie hat dann sehr viele Bläschen geworfen, Achtung immer wieder gut rühren, damit nichts anbrennt). Den Topf vom Herd nehmen, Granatapfelkerne und Grenadine unterrühren, auskühlen lassen.

Für die Creme Frischkäse, 4 EL Zucker, Zimt, Kakao kurz mit dem Handrührgerät verrühren. 1 Becher Sahne steif schlagen und unter die Creme heben. 

Den Kuchen aus der Springform lösen und auf eine Tortenplatte legen. 

Auf dem Schokoladenboden die Granatapfelkerne verteilen, darauf die Creme verteilen und glatt verstreichen. Hier bleibt ein wenig Saft von den Granatapfelkernen übrig (den Saft verteile ich nicht komplett mit auf dem Tortenboden, da er mir sonst zu sehr durchweicht).

Den zweiten Becher Sahne verrühren, dabei ein wenig von der übrig gebliebenen Granatapfel-Grenadine-Flüssigkeit unterrühren (nicht zu viel, damit die Sahne noch steif wird, ggf. ein wenig Sahnesteif zu Hilfe nehmen).

Die Sahne außen am Rand der Torte auftragen, so dass sie nun vollständig bedeckt ist (hier kann man nun nach Wünschen noch verzieren.

Auf die Sahne am Rand habe ich noch ein paar Spekulatiuskekse zerbröselt gestreut, die Spekulatiuskekse waren nämlich noch zufällig übrig und passen sehr gut zu der Torte!





Hier noch ein Foto bevor die Torte in den Kühlschrank gewandert ist.. weitere gibt es dann leider nicht mehr ;)





Einen schönen Sonntag wünsche ich euch noch (ist das heute nicht wieder ein toller Sonnenuntergang?)




Mittwoch, 23. Dezember 2015

Advents-Tiramisu

So, Weihnachten steht vor der Tür, die letzten Vorbereitungen (oder in meinem Fall eher die ersten, weil Weihnachten ja wieder mal soooo spontan kam ;) ) laufen...

Wer noch ein spontanes Dessert für Weihnachten braucht (entweder für morgen abend oder einen Weihnachtsfeiertag morgen hat man auch nochmal die Möglichkeit schnell noch fehlendes zu besorgen), ich hätte hier noch ein Rezeptchen für euch.. ansonsten kann man es natürlich auch jederzeit noch im Januar oder wenn einem einfach danach ist, genießen ;)

Auch hier sind keine Eier enthalten und auch kein Alkohol, so dass auch die Kids oder einfach alle, die keinen Alkohol im Dessert mögen, bedenkenlos mitnaschen können! Und auch dieses Desert ist sehr schnell zubereitet!

An die Schüssel, fertig, los!



Zutaten:

200 g Sahne
250 g Magerquark
250 g Mascarpone
100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
Spekulatiuskekse
Beeren (z.B. eine kleine Packung gefrorene Himbeeren, diese aber unbedingt vorher auftauen lassen)
oder Kirschen (ein Glas) uns schmeckt das Tiramisu mit Kirschen oder mit Himbeeren (nur eines von beiden wählen)

Achtung: diese Menge reicht ca. für 6 Dessertschüsselchen. Für eine große Auflaufform mache ich immer die doppelte Menge und gebe den Rest notfalls noch in kleine Schüsselchen..


Zubereitung:

Die Spekulatiuskekse (ca. 8 - 10 Stück für die Dessertschüsselvariante) in einen Gefrierbeutel geben, die Kekse mithilfe eines Nudelholzes (o.ä.) im Beutel zerkrümeln.. dabei dürfen ruhig unterschiedliche Stückchen entstehen,  so dass man auf das Dessert ein paar grobere Stückchen geben kann.

Für die Creme zuerst die Sahne steif schlagen. Dann Mascarpone, Quark, Zucker und Vanillezucker verrühren und die geschlagene Sahne unterheben.

In den Dessertschüsselchen einen Klecks der Creme verteilen (man kann hier die Masse in einen Gefrierbeutel geben, von dem man ein kleines Eckchen abschneidet, dann kann man das leichter in kleinere Gefäße füllen), darauf dann Beeren oder Kirschen verteilen. Darauf kommt wieder eine Schicht Creme.

Die Spekulatiuskekskrümel oben als letzte Schicht auf das Dessert geben.

Bei der Variante mit der Auflaufform benötigt man viel mehr Spekulatiuskekse (ich kaufe immer eine Packung, die reicht dann aber auch aus). Hier gebe ich auf den Boden der Auflaufform erst eine erste Schicht der Creme (ca. die Hälfte). Darauf dann einen Teil der Spekulatiuskekskrümel, darauf dann die Früchte verteilen. 
Auf die Früchte dann die zweite Hälfte der Creme gleichmäßig verteilen. Nun die restlichen Spekulatiuskekskrümel als Topping verteilen.


Lasst es euch schmecken!


Übrigens, wundert euch nicht... ich habe erst zwei etwas große Dessertgläser erwischt.. das geht schon Richtung Eisbecher und die sind wirklich voll.. da ist jetzt wirklich eine mega Portion enthalten (jeweils ein Desser für 2 ;) ), die man locker auf jeweils zwei Kaffeetassen aufteilen könnte (siehe auch Bild). Hier sind es nun die beiden großen Dessertgläser (die locker die Größe eines kleineren Eisbechers haben) und zwei Kaffeetassen geworden.








Sonntag, 20. Dezember 2015

Quark-Apfel-Träumchen

Heute ist ein soooo grauer Tag draußen, dass man der Seele von innen etwas Gutes tun muss! Da mich heute gar nichts nach draußen zieht, habe ich gebacken.

Nachdem es auch so mild ist und gar nicht vorweihnachtlich habe ich mich angepasst und etwas anderes gebacken. Ich hatte auch Lust auf etwas Fruchtiges und nicht allzu schweres.. da bin ich auf diese leckeren Quark-Öl-Teig-Teilchen mit Apfel und Zimtzucker gestoßen. Das Tolle daran ist, dass es sich wahnsinnig schnell zubereiten lässt. Am längsten dauert eigentlich das Apfel-Schnippeln.

Hier das Rezept für euch:

Zutaten:

220 g Magerquark
100 ml Pflanzenöl
Mark einer Vanilleschote
110 g Zucker
300 g Mehl
10 g Backpulver
 3 mittelgroße Äpfel

Zucker und Zimt zum Wälzen der Quark-Apfel-Träumchen

Zubereitung:

Den Backofen während der Zubereitung auf 180 Grad Umluft vorheizen

Die Äpfel schälen und achteln, dann die Achtel in grobe Stücke schneiden (nicht zu klein, damit die Träumchen schön saftig werden)

Magerquark und Pflanzenöl zusammen mit dem Mark der Vanilleschote und Zucker cremig rühren.

Mehl und Backpulver vermischen, unter den Teig kneten.

Die geschnittenen Äpfel mit der Hand mit dem Teig vermengen.

Aus dem Teig kleine Ballen mit der Hand formen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backpapier setzen (ich habe aus dem Teig 12 Träumchen geformt). Die Träumchen ganz leicht andrücken (nicht ganz platt drücken, wirklich nur ein wenig, damit sie nicht mehr kugelig hoch sind.

Die Träumchen nun in den Backofen geben und ca. 20 - 25 Minuten (je nach Ofen) backen


Wenn die Träumchen aus dem Ofen kommen, sofort (noch heiß) in der Zucker-Zimtmasse wälzen (hier je nach Geschmack Zimt mit Zucker verrühren, Achtung, es braucht nicht sehr viel Zimt) und die gezimtzuckerten Träumchen wenn möglich auf einem Kuchengitter ein wenig abkühlen lassen.










Dienstag, 8. Dezember 2015

In der Weihnachtsbäckerei

Heute muss ich nachträglich schreiben. Ich habe nämlich am Sonntag bereits die Plätzchensaison endlich eröffnet und gebacken. 
Es sind 5 Sorten geworden, die ich dann Sonntag Nacht alle noch fertig gemacht und verziert habe.. danach war ich fertig... aber es hat sich gelohnt und die Plätzchen reichen wohl auch völlig aus, da wir ja nur zu zweit sind, dafür haben wir nun mehr als genug.. aber Weihnachten ist ja auch nur einmal im Jahr. 

Da ich am Nikolaustag gebacken habe, gibt es nachträgliche Geschenke.. nämlich alle Rezepte der Plätzchen. 


Es gibt Schoko-Nutella-Nougat-Spritzgebäck


Zutaten:

175 g Butter oder Margarine

150 g Puderzucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eigelb
250 g Mehl
1 Messerspitze Backpulver
3 EL Kakaopulver
2 TL Nutella
50 ml Milch (bei Bedarf kann noch ein wenig mehr dazu gegeben werden, damit der Teig nicht zu hart wird)
100 g Nougat
150g Schokokouvertüre

Für den Teig Butter/Margarine auf höchster Stufe geschmeidig rühren. Den Puderzucker und den Vanillezucker portionsweise nach und nach unterrühren bis eine schöne cremige Masse entsteht.

Eigelb einzeln unterrühren, pro Eigelb ca. 1/2 Minute rühren.

Mehl mit Backpulver und Kakaopulver vermischen und in die cremige Masse unterrühren. Das Nutella und die Milch zugeben und ebenfalls unterrühren.

Den Teig portionsweise in einen Spritzbeutel füllen und Spritzgebäck damit auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech aufspritzen.

Den Backofen vorheizen. 

Das Spritzgebäck bei Ober-/Unterhitze ca. 180 Grad backen. Die Backzeit beträgt pro Portion ca. 12 Minuten (Achtung, je nach Ofen kann die Backzeit abweichen).

Nachdem alle Plätzchen gebacken sind die Nougatfüllung herstellen. Dazu Nougat und ca. 50 g der Kuvertüre im Wasserbad zusammen schmelzen und miteinander verrühren. Die Nougatmasse auf ein Plätzchen mit einem Messer oder Löffel vorsichtig auftragen und jeweils mit einem zweiten Plätzchen als Deckel belegen.

Sobald die Nougatmasse fest ist, die restliche Schokolade schmelzen und die Nougatplätzchen nach Belieben mit der Schokolade verzieren oder bestreichen.




Kokosplätzchen



Zutaten:
200 g Butter oder Margarine
200 g Zucker
200 g Mehl
200 g Kokosflocken
1 Ei
1/2 Pck. Backpulver

Zubereitung:

Alle  Zutaten mit dem Rührgerät verrühren. Mit einem Teelöffel kleine Häufchen bilden (es geht auch sehr gut mit zwei Teelöffeln) und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Darauf achten, dass es wirklich kleine Häufchen werden, da die Plätzchen dann sehr auseinander gehen.

Bei 200 g ca. 10 Minuten backen.

 
Orangen-Spritzgebäck


Zutaten:

200 g Butter oder Margarine
125 g Zucker 
2 Orangen (die Schale davon) oder wenn man keine Bio-Orangen bekommt, 2 Pck. Zitronenschalenersatz von Dr. Oetker 
Saft einer halben Orange
3 Eigelb
300 g Mehl

Zubereitung:
Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen; nach und nach die Orangenschale und die Eier sowie den Saft dazu geben.
Dann das Mehl gut unterrühren.

Den Teig in deine Spritztüte geben und Tupfen, Streifen oder andere Formen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen.

Die Plätzchen bei 190 ca 10 - 12 Minuten (kann je nach Ofen abweichen) hellgelb backen.
  

Spitzbuben mit Zitronenzuckerguss
  
 Zutaten:

200 g Mehl
1 Eigelb
60 g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
1 Prise Salz
1 TL abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitronen
125 g Butter oder Margarine

Puderzucker und Zitronensaft (1/2 Zitrone) für den Zitronenguss
Marmelade nach Belieben 

Aus Eigelb, Zucker, Vanillinzucker, Salz, Zitronenschale und Butter einen Teig kneten. Diesen 1 Stunde kalt stellen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen (hier ggf. etwas Mehl zur Hilfe nehmen, falls der Teig zu klebrig ist). Mit einem Ausstecher Plätzchen ausstechen. Dabei immer ein ganzes Plätzchen und ein "gelochtes" Plätzchen damit ihr die Plätzchen gut mit Marmelade bestreichen und dem "gelochten" Deckel belegen könnt.
Alternativ könnt ihr auch zwei gleiche Hälften aufeinander legen.

Backofen vorheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen, die ausgestochenen Plätzchen darauf verteilen und die Plätzchen bei 200 Grad ca. 8 Minuten goldgelb backen.

Wenn die Plätzchen ausgekühlt sind, Marmelade erhitzen (ich habe einmal unsere Hochzeitsmarmelade und einmal Erdbeermarmelade gewählt, so hat man nochmal zwei unterschiedliche Geschmacksrichtungen bei den Plätzchen). Die erhitzte Marmelade auf die Plätzchen streichen und jeweils einen "gelochtes" Plätzchen darauf legen.

Wenn alle Plätzchen bestrichen und belegt sind, den Zitronensaft mit dem Puderzucker zu einem dickflüssigen Zuckerguss mischen (die Menge des Zuckergusses habe ich leider nicht abgemessen, einfach nach und nach mit soviel Puderzucker verrrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, der Zuckerguss sollte ruhig dickflüssig sein).


 Nussplätzchen mit einer leichten Zitronennote und Schokolade



Zutaten:

100 g gemahlene Haselnüsse
160 g Mehl
1 Zitrone, die Schale davon (oder Alternative von Dr Oetker, falls man keine unbehandelte Zitrone hat)
1 Ei
125 g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
125 g kalte Butter

Schokoladenkuvertüre zum Verzieren (ich habe weiße Schokolade genommen)

Zubereitung:

Haselnüsse mit Mehl, Zitronenschale, Ei, Zucker, Vanillinzucker und Butterflöckchen zu einem glatten Teig verkneten. In Klarsichtfolie wickeln und etwa 1 Stunde kühl stellen. 

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 4 mm dünn ausrollen und beliebige Plätzchenformen ausstechen.
Achtung, der Teig ist sehr locker. Er sollte zum Ausstechen schön geschmeidig aber nicht zu weich sein, ggf. einfach mit noch mehr Mehl etwas nachkneten bis er sich gut ausrollen lässt, da er sonst festklebt oder leicht reißt.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Plätzchen auf dem Blech auslegen. Im Ofen etwa 10 Minuten backen (Achtung, hier auch wieder auf den eigenen Ofen achten und das erste Blech gut im Auge behalten).

Nach Belieben verzieren.
 



Falls ihr eure Backsession noch vor euch habt, ganz viel Spaß und gutes Gelingen!

Ich bin mir sicher, damit kommen wir gut bis Weihnachten hin ;)

Eine schöne Vorweihnachtszeit euch Allen!




 

Freitag, 4. Dezember 2015

Pascal...du fehlst

Heute ist mal wieder ein recht emotionaler Tag für mich.. aber leider nicht positiv. Irgendwie musich heute früh schon im Auto auf dem Weg zur Arbeit ständig an Pascal denken und fast den kompletten Weg mit den Tränen kämpfen.. keine Ahnung warum, vielleicht weil mir heute morgen schon wieder bewusst war, dass das Wochenende vor der Tür steht und in letzter Zeit beschäftigt mich dieses Thema wieder ständig. Ich vermisse mein Pferd schrecklich.

Naja, als ob ich es geahnt hätte, lag genau heute als ich nach Hause kam die Rechnung von der  Tierklinik im Briefkasten. Ich war ein wenig genervt, denn jetzt haben sie sich 7 Monate Zeit gelassen mir die Rechnung vom Einschläfern zu schicken, da muss es dann jetzt unbedingt kurz vor Weihnachten sein? Ein sehr passender Zeitpunkt um einen daran zu erinnern, dass man sein Pferd auf tragische Weise verloren hat. Mir wäre es am liebsten gewesen, sie hätten diese Rechnung damals gleich geschickt, als ich noch völlig unter Schock stand.. 

Naja, wie auch immer, mir fehlt mein Pferd schrecklich. Sein Tod hat irgendwie eine richtige Leere in mir hinterlassen. Reiten ist mein Leben und mein Pferd war mein Ein und Alles. Ich weiß immernoch nicht so recht, wie ich das wegstecken soll.

Das musste jetzt einfach mal raus, denn es hat mich grad total überrollt und da es mir wahnsinnig gut tut, mir hier auf meinem kleinen Blog einfach alles von der Seele zu schreiben, gibt es einen kurzen traurigen Eintrag hier.. ich hoffe ihr seht mir das nach.
Demnächst geht es auch wieder positiv weiter, versprochen! Aber auch diese Seite gehört zu Frau H...  es ist eben nicht alles immer nur rosarot..


Pascal wird eben immer zu mir gehören, auch wenn er nicht mehr hier bei mir ist.. ich werde ihn nie vergessen.




Sonntag, 29. November 2015

Punschkuchen zum ersten Advent

Advent Advent ein Lichtlein brennt... erst eins...

Ja, heute erst mal eines, denn wir haben heute den ersten Advent! Was macht ihr so am ersten Advent? Bei uns ist ein richtiges Drin-Bleib-Wetter.. gestern und heute vormittag hat es passend zum ersten Advent geschneit und jetzt regnet es so vor sich hin, gar nicht schön!

Daher nutze ich die Zeit um einen Kuchen zu backen und zwar passend zum Beginn der Vorweihnachtszeit einen Punschkuchen.

Hier für euch das Rezept, denn in den nächsten 4 Wochen findet sich vielleicht für euch auch noch die Zeit den zu backen, er ist wirklich lecker und schmeckt nach weihnachtlichen Gewürzen. Passend dazu ein leckerer heißer Kaffee oder auch ein Glühwein.. hmmmmmm.. das duftet sooo lecker!

Zutaten:

200 g Zartbitterschokolade (ich hatte heute nur 100 g aber das reicht zur Not auch aus ;) 
10 Eier
175 g Butter oder Margarine
175 g Zucker
1 Prise Salz
2 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
100 g gehackte Haselnüsse
150 g gemahlene Haselnüsse
100 g Mehl
150 g gemahlene Mandeln
1 Päckchen Backpulver
1 EL Zimt
1 Prise gemahlene Nelken
1 Prise geriebene Muskatnuss
abgeriebene Schale von 1 unbbehandelten Orange (oder 1 Pck. geriebene Orange von Dr. Oetker)
3 EL Rotwein
2 EL brauner Rum (oder ein kleines Gläschen Rumaroma)
3 EL Orangensaft 
Puderzucker

Zubereitung:

Die Schokolade fein reiben (falls man keine fertige Raspelschokolade hat) und die Eier trennen

Butter, Zucker, Salz und Vanillezucker schaumig schlagen. Das Eigelb unterrühren.
Nüsse, Mehl, Mandeln, Backpulver, Zimt, Nelken, Muskat und Orangenschale unter die Butter-Ei-Masse rühren.

Schokoraspeln, Wein, Rum und Orangensaft ebenfalls unterrühren.




Das Eiweiß steif schlagen und unter den Teig heben.

Den Teig nun auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Blech geben.
Den Kuchen im heißen Backofen bei 175 Grad (Ober-/Unterhitze) ca. 25 - 30 Minuten backen.


Den Kuchen auskühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.

Ich habe hier versucht spontan Schablonen zum Verzieren mit Puderzucker zu basteln.. naja, es war etwas wackelig und ist auch ein wenig unsauber geworden, aber eigentlich sieht es ja doch ganz nett aus, dafür dass es spontan gebastelt war ;)







Einen schönen ersten Advent euch allen!




   

Sonntag, 22. November 2015

Mietwagen aus dem Automaten und Hexen zu Halloween.. unsere Fahrt nach Boston



Am nächsten Tag checkten wir schon wieder aus unserem tollen Hotel in New York City aus und machten uns mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wieder auf den Weg zum Flughafen. 

Tschüss, toller View, das muss man hier noch einmal festhalten, denn diesen Blick werden wir so schnell nicht mehr haben.. wenn man vom Empire State Building morgens begrüßt wird, ist das einfach etwas Einmaliges..


 

Bei der Pennstation angekommen mussten wir aber direkt einen kleinen Stop einlegen.. denn meine hungrigen Augen erspähten einen absolut bezaubernden Macarons-Stand… ich liebe diese Macarons.. Seit wir in Paris waren bin ich schier süchtig danach.
Also waren flugs welche gekauft, soviel  Zeit muss sein.. und sagt selbst, sehen die nicht zum Hineinbeißen aus?? So ein Frühstück ist doch auch mal was Feines..






Weiter gings zum Flughafen, dieses Mal fuhren wir Ubahn, was zwar ja wirklich günstiger war (tatsächlich nur 2,75 USD) aber auch länger dauerte. Mit dem Airtrain fuhren wir dann zum entsprechenden Halt wo sich die Mietwagenfirmen tummelten.. es ist gar nicht so einfach, das Alamo-Gebäude zu finden. Dieses befindet sich nämlich im besser beschilderten Hause von National Cars, das einfach Alamo mit bedient (ganz klein steht dann auch irgendwo ein Schild..).

nur ein kleiner Teil der Vermietstationen.. das Gelände für Car Rentals ist hier wirklich rießig

Blick vom Airtrain.. gleich neben den Car Rentals ein Teil des JFK-Flughafens

von der Airtrain-Station bei den Mietwägen sieht man sogar die Skyline von New York City - Manhattan..




Innen steht man dann vor einer lange Theke mit mehreren Mitarbeitern von National, aber wir werden nachdem wir „Alamo“ genannt haben, sehr nett an einen Automaten übergeben, an dem wir unsere Mietwagenbuchung wohl selbst abarbeiten sollen… Ok, so etwas haben wir auch noch nicht gesehen. Vor 5 Jahren an der Westküste gab es bei Alamo noch Mitarbeiter. Nun ja…



Der Automat war einigermaßen freundlich zu uns und nach einer kurzen Zeit haben wir auch das Prinzip verstanden, wie das hier so funktioniert. Nun denn, nach einer gefühlten Ewigkeit haben wir für meinen Mann, der Hauptmieter des Wagens war, sämtliche Daten eingegeben und gelangten nun zum Punkt „Mitfahrer“.. Das sind nicht die Personen, die mit drin sitzen, sondern die auch selbst das Auto mal fahren möchten und das möchte ich ja. Nachdem wir auch für mich sämtliche Daten eingegeben hatten (uff, auch das dauerte und dauerte) und wir uns nun endlich kurz vor dem Ziel wähnten, passiert es. Der Automat sagt uns, dass eine Buchung leider nicht abgeschlossen werden kann und wir uns an einen Mitarbeiter am Schalter wenden sollen.
Ach nein!! Wir haben so viel wertvolle Zeit wirklich nutzlos vergeudet und durften uns nun doch anstellen, denn mittlerweile (man muss dazu sagen als wir kamen , war nur ein Schalter von mehreren besetzt, alle anderen hätten Zeit gehabt) waren so viele Leute gekommen, dass wir uns nun auch noch anstellen durften.
Als wir endlich an der Reihe waren, war der Mitarbeiter nicht sehr begeistert, als er hörte dass wir eigentlich Alamo gebucht haben und der Automat nicht ging und er von National uns jetzt helfen muss. Nun denn, er war dann aber doch sehr schnell wieder entnervt und als er gesehen hat, dass wir aus Deutschland kommen war er auf einmal ganz lustig aufgelegt. Glück gehabt,  er scheint Deutsche zu mögen, jedenfalls hat er ein paar Mal so geredet und interessiert nachgefragt.
Endlich war irgendwann alles geklärt und wir bekamen unser Mietauto für die nächsten 2 Wochen.
Geworden ist es letztendlich ein KIA Soul. Erst waren wir etwas irritiert angesichts der Klasse die wir gebucht hatten aber das Auto war dann doch viel geräumiger als wir befürchtet hatten und hat uns beiden dann irgendwann auch ganz gut gefallen. Man hatte wirklich sehr bequem Platz und es ließ sich auch sehr schön fahren.



Ja, nun ging es los.. unser nächstes oder viel mehr unser eigentlich erstes Ziel unserer eigentlichen Rundreise lautete…..
  Boston!!
 


Bevor wir losfahren, fotografieren wir noch schnell den Kilometerstand. Schließlich wollen wir wissen, wie viele Kilometer wir dann am Schluss wirklich zurück gelegt haben.

Ein wenig ärgert es uns, dass wir wegen dem Automaten usw. so viel Zeit verloren haben dass es inzwischen Mittag ist bis wir loskommen. Eigentlich wollten wir vormittags noch losfahren. Aber irgendwie haben wir das gewaltig unterschätzt bis man von Manhattan aus hier raus kommt und welche Hürden man hier noch überwinden muss bis man endlich den Motor starten kann.
Aber jetzt ist es endlich soweit und die Fahrt kann beginnen.

Wir begeben uns also mitten ins Autogetümmel. Wahnsinn ist hier ein Verkehr. Hier und da fallen mal wieder Gebühren an, deren genaue Höhe ich euch dieses Mal leider nicht nennen kann, aber interessant wäre es mal zu erfahren, wie hoch die Tageseinnahmen an einer einzigen Mautstelle sind, denn ein Verkehr ist hier, das sieht nicht so aus, als würde es auch nur irgend jemand abschrecken Auto zu fahren, so viel ist hier los. An manchen Stellen fällt ein obligatorischer Dollar an, an einer Brücke zahlen wir immerhin 8 Dollar.






Während wir die Brücke überqueren bietet sich uns nochmal ein grandioser Blick auf Manhattan.. wahnsinn, das ist schon beeindruckend. Ein anständiges Foto bekommt man hier nicht hin aber vielleicht seht ihr trotz verschwommenem Bild so ein wenig was ich meine:











Nachdem wir New York City hinter uns gelassen haben freuen wir uns sehr auf alles was jetzt auf uns zu kommt, so genau können wir uns grad noch nicht vorstellen wie das wird und welche Überraschungen irgendwo lauern aber wir sind gut gelaunt und genießen es einfach.


Wir sind noch nicht allzu lange unterwegs und erreichen schon den ersten neuen Bundesstaat.. auf einem großen Schild steht: Connecticut welcomes you.. 



Hier ist alles noch ziemlich grün, ab und an sieht man mal ein wenig Gelb an den Bäumen aber wir erkennen schnell dass es für den Indian Summer hier noch viel zu früh ist. Aber naja, macht ja nichts, wir werden noch viel Schönes entdecken.
Außerdem ist es heute richtig warm, die Sonne scheint, der perfekte Auftakt für unseren Roadtrip!
Ein wenig aufpassen muss man hier beim Autofahren, denn erstens gelten ganz andere Geschwindigkeitsregelungen als bei uns, man ist deutlich langsamer auf Autobahnen unterwegs, aber das macht auch nichts. Wir haben ja Urlaub… und Zeit!
Außerdem überholen hier die Autofahrer wie sie wollen. Also nicht nur links, wie wir es gewohnt sind, sondern hier wird auch rechts überholt.

Nachdem unsere Mägen grad ziemlich knurren – außer einem Macaron haben wir ja noch nichts gegessen – biegen wir auf einen Rastplatz ab. Auch die sehen hier ganz anders aus als bei uns. Hier gibt es Fastfood on masse, das ist ja Wahnsinn. 

Da wir aber nun richtig Hunger haben entscheiden wir uns für ein Subwaysandwich, das wir dann draußen im Sonnenschein genießen. Leeeeecker!!





Was uns hier total positiv auffällt: An den Raststätten sind die Toiletten kostenfrei nutzbar. Erst sind wir skeptisch.. aber werden wieder positiv überrascht, sie sind nämlich sehr sauber! Das war dann übrigens auf allen Raststätten so! 

Frisch gestärkt geht es weiter auf der Interstate 95 Richtung Boston. Wir genießen die Fahrt sehr und hier habe ich einfach noch ein paar Eindrücke für euch.
  








Irgendwann erreichen wir den nächsten Bundesstaat, nämlich Massachusetts. Juhuuu, unser Ziel Boston rückt immer näher.
Auf einem Schild entdecken wir auf den ersten Blick die weiteren Gesetze. Jeder Bundesstaat hat ja auch eigene Gesetze. V.a. was den Verkehr angeht, wird hier sehr streng aufgepasst. Man sieht hier in der USA auch mal Schilder, dass Müllwerfen aus dem Fenster mit zwichen 500 und 1000 Dollar bestraft wird. So etwas könnte man bei uns eigentlich auch mal einführen.




Nachdem wir wieder einige Zeit unterwegs sind, fahren wir nochmal raus, weil wir ein Schild eines Supermarktes entdecken und uns ein wenig mit Getränken für unterwegs usw. eindecken wollen.
Als wir Richtung Supermarkt fahren erblicke ich aber einen Laden, der mein Herz sofort höher schlagen lässt, einen Halloweenstore!! Solche haben wir vor 5 Jahren an der Westküste schon ständig gesehen hatten aber entweder keine Zeit mehr reinzukucken oder waren vor der Öffnungszeit dort.
Aber der hatte geöffnet. Mein Mann erteilt mir schnell das OK, dass wir mal reinkucken können und ich freue mich wie ein kleines Kind.

 
Als wir reinkommen weiß ich gar nicht wohin zuerst. Wahnsinn, ist das toll. Überall Halloween.. Kostüme, Backartikel, Geschenkartikel, Gruselfiguren, bewegliche Figuren mit Stimme und Gruselmusik.. eben alles was das Halloweenherz begehrt.









Irgendwann entdecke ich es dann… Das MUSS ich haben!! Unbedingt! Meine Augen hängen an einem tollen Schild und schnell halte ich es in meinen Händen und hüpfe begeistert durch den Laden.



Ein Mitarbeiter spricht meinen Mann an ob alles in Ordnung sein oder ich etwas bestimmtes suche weil ich so durch die Gegend renne.. er muss lachen und erklärt dem Mann dass seine Frau grad ein Halloweenschild entdeckt hat und so begeistert davon ist.. der Mann kuckt mich ungläubig an und muss auch lachen und weist mich darauf hin dass ich mich ruhig weiter umsehen darf.
Nachdem wir noch ein paar Figuren ausprobiert haben zahlen wir schnell und suchen noch den Supermarkt gleich gegenüber auf, denn deswegen sind wir ja grad eben rausgefahren.

Beim Supermarkt bin ich schon wieder begeistert von den ganzen Kürbissen.. ich liebe Kürbisse und wenn es sie hier nicht geben soll.. wo bitte dann..






Von den Supermärkten waren wir ja vor 5 Jahren bei unserem ersten USA-Besuch schon ganz fasziniert.. wahnsinn was es da alles gibt und in welchen Dimensionen, sowohl was Packungsgröße als auch Vielfalt von Produkten anbelangt.
Hier mal nur ein erster Eindruck... von einem späteren Supermarktbesuch gibt es dann noch andere Bilder ;)





 
Nachdem wir uns mit einem kleinen Getränkeproviant für die nächsten Tage für unterwegs eingedeckt haben  (das ist ja das Praktische an der Rundreise, dass man das dann ganz bequem im Auto lassen kann) machen wir uns auf den weiteren Weg nach Boston.. wir sind nämlich bald da..


Und da geht es dann beim nächsten Mal weiter..